Servus!
Interessant - in unserer Nachbarschaft gibt es auch mehrere Katzen - aber *wir* haben nur diese eine Gastkatze. Unser Garten ist sozusagen ein Teil ihres Reviers - das sie entsprechend verteidigt (wir füttern sie auch, deshalb hat die Katze uns sozusagen "adoptiert"

)
Wie gesagt: Ich kann mich nicht beklagen - im Gegeneil!
Wir sind nur an den Wochenenden im Garten - trotzdem ist meine Gartenbahn in der "unbewohnten" Zeit nicht "unbewacht" ...
Die erwähnte Katze liegt auch durchaus vor dem Bahnhof und schläft (sagt man dann eigentlich Banhofsvorsteher oder doch Bahnhofsvorleger dazu ?). Und da wären genug Figuren, oder Bahnhosleuchten die zerbissen, oder umgeworfen, oder irgendwelches Grünzeug, dass ausgegraben werden könnte. Ebenso böten sich genug Plätze als Katzenklo an ...
Da gibt es absolut kein Problem!
Es gibt daher auch keine anderen Katzen (Revier wird verteidigt), Hamster, Wühlmäuse etc.
Natürlich sind Vogeltränken o.ä. tabu - will ich auch gar nicht! DIE Viecher machen Dreck ohne Ende (der Vogelkot frisst sich in diverse Modelle), graben Pflanzen aus (wofür es in dieser Jahreszeit überhaupt keinen Grund gibt) und machen zudem noch mehr Lärm zu einer Zeit, zu der ich normalerweise schlafen möchte!
Vor zwei Jahren, als unsere Kirschen reif waren (soll ich jetzt, oder doch erst morgen brocken gehen?) viel von einem Moment zum Anderen ein Schwarm Stare ein. Die Frage hat sich in nicht einmal 10 Minuten von selbst geklärt! Danach war der Baum LEER! Keine Kirsche am Boden ... (hat auch sein Gutes, musste ich wenigstens den Dreck nicht wegkehren).
Jetzt finden sich regelmäßig zwei Greifvögel am Wipfel unseres Tannenbaums ein ... Seither gibt es keine Stare mehr

Auch die anderen fliegenden Krawallmacher sind weniger geworden (oder nur leiser) ...
Drum sag ich ja: Luft- und Bodenraum wird wirkungsvoll bewacht/verteidigt!
Einzig Ameisen sind hie und da ein Problem - aber dagegen hilft Ameisenpulver aus dem Baumarkt - die Viecher ziehen offenbar dorthin um, wo es mir egal ist ...
Ich muss aber auch dazu sagen, dass ein riesen Feld an unser Grundstück grenzt, welches wieder von einem Wald umgeben ist. Es gibt also genug Natur für die Tiere, sodass sie in keiner Weis auf Gärten angewiesen wären, Da gibt es Igel, Kaninchen, Rehe, Fasane .. die alle schon mal bis an den Zaun kommen (ein Igel residiert seit letztem Sommer sogar unter einem kleinen Hozstoß am Fuß der erwähnten Tanne).
Also ich glaube, ich habe mich mit der Natur bis jetzt ganz gut arrangiert. Leben und leben lassen halt
Aber SO einzigartig empfinde ich das auch wieder nicht - deshalb wundere ich mich immer über diverse "Problemberichte" ...