Servus,
hat von Euch wer Erfahrung mit ESU Dekodern, idealerweise mit dem Programmierteil dazu?
Stefan..
ESU-Erfahrung gesucht
ESU-Erfahrung gesucht
Alle Bilder auf einen Blick: meine Galerie. Und wer's gern bewegt mag, darf auf meinem Youtube-Kanal vorbeischauen.
Re: ESU-Erfahrung gesucht
Hallo Stefan,
ich habe nur einen einzigen Decoder verbaut, vor etwa 18 Jahren. Nach 10 Jahren war es unmöglich, die Lautstärke zu reduzieren, er schreite immer mit maximaler Lautstärke. Nach 15 Jahren war ganz Schluss, seitdem steht die Lok.
Das ist meine Erfahrung. Mehr kann ich nicht sagen. Es kann durchaus sein, dass ich ein Montagsmodell hatte. Das muss aber nicht sein.
ich habe nur einen einzigen Decoder verbaut, vor etwa 18 Jahren. Nach 10 Jahren war es unmöglich, die Lautstärke zu reduzieren, er schreite immer mit maximaler Lautstärke. Nach 15 Jahren war ganz Schluss, seitdem steht die Lok.
Das ist meine Erfahrung. Mehr kann ich nicht sagen. Es kann durchaus sein, dass ich ein Montagsmodell hatte. Das muss aber nicht sein.
Beste Grüße
Ralf
Ralf
Re: ESU-Erfahrung gesucht
Servus,
ich hab überwiegend ESU-Decoder verbaut, Zimo ist nicht meine Welt.
Lok-Programmer ist auch vorhanden, Erfahrung damit hält sich noch in Grenzen mangels Zeit
ich hab überwiegend ESU-Decoder verbaut, Zimo ist nicht meine Welt.
Lok-Programmer ist auch vorhanden, Erfahrung damit hält sich noch in Grenzen mangels Zeit
Gruss
Rolf
Rolf
Re: ESU-Erfahrung gesucht
Das klingt gut, Rolf. Guck mal bitte ob Deine PNs 
Stefan..
Stefan..
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Re: ESU-Erfahrung gesucht
Dem Rolf (und seiner Geduld) sei Dank, es hat geklappt!
Nach meiner ersten Begegnung mit ESU kann ich sagen: schon echt schick, aber ohne Programmierbox eigentlich nicht zu programmieren. Durch diese unheimliche Bandbreite an Kombimöglichkeiten für F-Tasten, Fahrzustände... muß man einfach extrem viele CVs einstellen. Selbst wenn das Programm dazu die auflistet, ist allein das Tippen in der Funken ein Wahnsinn.
Wir haben gestern mit vorkonfigurierten Daten UND Programmierbox gute zwei Stunden gebraucht.
Stefan..
Nach meiner ersten Begegnung mit ESU kann ich sagen: schon echt schick, aber ohne Programmierbox eigentlich nicht zu programmieren. Durch diese unheimliche Bandbreite an Kombimöglichkeiten für F-Tasten, Fahrzustände... muß man einfach extrem viele CVs einstellen. Selbst wenn das Programm dazu die auflistet, ist allein das Tippen in der Funken ein Wahnsinn.
Wir haben gestern mit vorkonfigurierten Daten UND Programmierbox gute zwei Stunden gebraucht.
Stefan..
Alle Bilder auf einen Blick: meine Galerie. Und wer's gern bewegt mag, darf auf meinem Youtube-Kanal vorbeischauen.
Re: ESU-Erfahrung gesucht
Hallo Stefan,
schön dass das geklappt hat!
Jetzt wenn Du uns noch sagst was, dann könnten wir uns mit Dir freuen
Gruß
schön dass das geklappt hat!
Jetzt wenn Du uns noch sagst was, dann könnten wir uns mit Dir freuen
Gruß
Harald
Re: ESU-Erfahrung gesucht
Ich experimentiere ja gern, und drum hat mein neues Lokprojekt einen ESU-Dekoder bekommen. Vielleicht auch, weil es da eine Dualsystemlok gibt, die sowohl Diesel als auch Elektro kann, was meinem Projekt entgegenkommt. Für mich auf alle Fälle eine Erstbegegnung.
Nun funktionieren ESU-Dekoder, was die F-FA-Verteilung angeht, offenbar grundsätzlich anders als übliche Dekoder. Der Dekoder erlaubt nicht nur eine beliebige Zuweisung von Taste/FA, es können auch Kombinationen und Bedingungen angegeben werden. Also z.B. "F2" soll das Fernlicht sein, das logischerweise nur leuchte soll, wenn das Licht überhaupt angeschaltet ist - und bloß vorn. Also kann man definieren "F2" wenn "F0 an" und "Fahrtrichtung vorwärts" = FA 3, und "F2" wenn "F0 an" und "Fahrtrichtung rückwärts" = FA 4. Oder im Falle der Kombilok (F1 = Ton an, mit F9 und F10 werden die Stromabnehmer gehoben): "F1" wenn "F9 aus" und "F 10 aus" = Dieselmotorgeräusch; "F1" wenn "F9 an" oder "F10 an" = Elektromotorengeräusch.
Das ist schon ziemlich schick, aber es führt zu einer Unsumme an zu programmierenden CVs. Genaugenommen sind es sogar mehr CVs, als zur Verfügung stehen. Dafür hat ESU die sogannte "Index-CV" (CV32) eingeführt. Je nach dem welchen Wert diese CV32 beim Schreiben hat, haben die Werte einer ganzer Reihe anderer CVs eine unterschiedliche Bedeutung. Ich hab zwar keine Ahnung, wie der Dekoder das am Ende speichert (denn die CV32 kann ja am Ende immer bloß einen Wert haben), aber es geht
.
Natürlich kann man alle CV-Werte aus der Tabelle in der Anleitung auslesen, mit dem Programmierprogramm geht's natürlich schneller, weil du da einfach im Klartest eingibst, welcher FA welche Funktion hat - und welche F-Taste mit welchen anderen Bedingungen welche Töne/Funktionen... auslösen soll. Das Ergebnis des Programms kann man sich auch ausgeben lassen. Doch von Hand mehrere hundert CVs zu beschreiben, da kriegt der Spaß dann doch recht schnell a Loch...
Von daher ist - sofern man ned 1:1 mit den Werkseinstellungen fahren mag - der LS5 von ESU aus meiner Einstiegserfahrung raus nur mit dem Programmierprogramm und der Anschlußbox dazu wirklich sinnvoll. Ich hab ja auch schon einige Zimos verbaut. Da geht's natürlich am PC mit Datenverbindung auch schneller, aber im Prinzip läßt sich das alles noch händisch über eine Handsteuerung machen.
Stefan..
Nun funktionieren ESU-Dekoder, was die F-FA-Verteilung angeht, offenbar grundsätzlich anders als übliche Dekoder. Der Dekoder erlaubt nicht nur eine beliebige Zuweisung von Taste/FA, es können auch Kombinationen und Bedingungen angegeben werden. Also z.B. "F2" soll das Fernlicht sein, das logischerweise nur leuchte soll, wenn das Licht überhaupt angeschaltet ist - und bloß vorn. Also kann man definieren "F2" wenn "F0 an" und "Fahrtrichtung vorwärts" = FA 3, und "F2" wenn "F0 an" und "Fahrtrichtung rückwärts" = FA 4. Oder im Falle der Kombilok (F1 = Ton an, mit F9 und F10 werden die Stromabnehmer gehoben): "F1" wenn "F9 aus" und "F 10 aus" = Dieselmotorgeräusch; "F1" wenn "F9 an" oder "F10 an" = Elektromotorengeräusch.
Das ist schon ziemlich schick, aber es führt zu einer Unsumme an zu programmierenden CVs. Genaugenommen sind es sogar mehr CVs, als zur Verfügung stehen. Dafür hat ESU die sogannte "Index-CV" (CV32) eingeführt. Je nach dem welchen Wert diese CV32 beim Schreiben hat, haben die Werte einer ganzer Reihe anderer CVs eine unterschiedliche Bedeutung. Ich hab zwar keine Ahnung, wie der Dekoder das am Ende speichert (denn die CV32 kann ja am Ende immer bloß einen Wert haben), aber es geht
Natürlich kann man alle CV-Werte aus der Tabelle in der Anleitung auslesen, mit dem Programmierprogramm geht's natürlich schneller, weil du da einfach im Klartest eingibst, welcher FA welche Funktion hat - und welche F-Taste mit welchen anderen Bedingungen welche Töne/Funktionen... auslösen soll. Das Ergebnis des Programms kann man sich auch ausgeben lassen. Doch von Hand mehrere hundert CVs zu beschreiben, da kriegt der Spaß dann doch recht schnell a Loch...
Von daher ist - sofern man ned 1:1 mit den Werkseinstellungen fahren mag - der LS5 von ESU aus meiner Einstiegserfahrung raus nur mit dem Programmierprogramm und der Anschlußbox dazu wirklich sinnvoll. Ich hab ja auch schon einige Zimos verbaut. Da geht's natürlich am PC mit Datenverbindung auch schneller, aber im Prinzip läßt sich das alles noch händisch über eine Handsteuerung machen.
Stefan..
Alle Bilder auf einen Blick: meine Galerie. Und wer's gern bewegt mag, darf auf meinem Youtube-Kanal vorbeischauen.
Re: ESU-Erfahrung gesucht
Hallo Stefan,
danke für den Einblick, ich denke das interessiert doch alle Digitalfahrer!
Ich hatte vor Jahren mal einen ESU-Dekoder für Reinhards TEE in Arbeit, ich hatte damals eigentlich nur die Lüftersteuerung
nicht so wie mit einem Zimo zum Laufen gebracht. Von der Leistungsfähigkeit sind ESU und Zimo sonst vergleichbar.
Gruß
danke für den Einblick, ich denke das interessiert doch alle Digitalfahrer!
Ich hatte vor Jahren mal einen ESU-Dekoder für Reinhards TEE in Arbeit, ich hatte damals eigentlich nur die Lüftersteuerung
nicht so wie mit einem Zimo zum Laufen gebracht. Von der Leistungsfähigkeit sind ESU und Zimo sonst vergleichbar.
Gruß
Harald