IVk schwächelt .....

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Steffen
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IVk schwächelt .....

Beitragvon Steffen » 27.07.2014 18:06

Hallo :gsn:

meine IVK schwächest seit gestern,
Das hintere Triebwerk benimmt sich, als wenn da innerlich etwas hemmen würde, dann läuft es wieder mal mit.
Besonders Probleme beim langsamen Lauf.

Kennt einer die Problematik? Eher mechanisch oder eher dekoderseitig? ZIMO MX695 ist verbaut.
Oder gar "nur die Motorkohlen"?

Wollte mal fragen, eh ich das Teil zerpflück.....


MfG

Steffen

Muss doch hier einen mit hellseherischen Fähigkeiten in der Runde geben......
Mit freundlichen Grüßen

Steffen

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Harald
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Re: IVk schwächelt .....

Beitragvon Harald » 27.07.2014 19:41

Hallo Steffen,

hast Du die beiden Motoren an einem Anschluss angeschlossen?
Wenn ja, kann es nicht am Dekoder liegen!

Gruß
Harald

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Steffen
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Re: IVk schwächelt .....

Beitragvon Steffen » 27.07.2014 20:04

Ja, sind beide an einem Anschluss. Dachte, das sei gut.
Ich vermute eher ein mechanisches Problem.

Werde berichten.....
Mit freundlichen Grüßen

Steffen

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Steffen
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Re: IVk schwächelt .....

Beitragvon Steffen » 03.08.2014 12:13

Hallo,

habe die Malet, bzw. das schwächende Triebwerk, zerlegt.
Alle Getriebeteile i.O.. Also nix mechanisches. Dann den Motor raus und einfach an Gleichstrom mit LGB-Trafo betrieben:
Bei wenig Spannung sehr ruckelnder Lauf, bei höherer Spannung einwandfrei.
Im Getriebe ist mir aufgefallen, dass für meine Begriffe zuviel Fett drin war. Ich meine auch einmal gelesen zu haben, dass im Internet einer geschrieben hat, dass er nur sehr wenig Fett im Getriebe hat und bei neuen Lokomotiven welches entfernt. Der Motor hatte auch an den Lagerschalen Fett.
Ich vermutete, dass die Kohlen durch Fett teilweise isoliert sind. Habe also Fett entfernt und den Motor bei etwas höherer Spannung etwas laufen lassen.
Bis jetzt ist wieder alles in Ordnung.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Mit freundlichen Grüßen

Steffen

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Re: IVk schwächelt .....

Beitragvon Steffen » 11.12.2014 23:15

Also das "Schwächeln" der IVk hatte sich fortgesetzt....

Meine IVk machte Probleme - das 2. Triebwerk lief immer später an, und das wurde immer schlimmer. Bis zum Hängen/Blockieren. Die Zentrale schaltete immer wieder ab, als ob ein Kurzschluss vorliegt. Wusste aber nicht, woher...Da ich immer wieder versuchte, zu Starten, überhitzte wahrscheinlich der Decoder -Exitus.
Nun Decoder erneuert, 2 Motoren besorgt.
Erst nur den hinteren gewechselt - jetzt lief der mit weniger Strom an wie der vordere! Also doch beide Motoren gewechselt und jetzt läuft wieder alles synchron.

Frage aber:
Beide Motoren haben irgendwie viel Fett abbekommen, ich vermute, Fett ist in die Motoren gewandert. Man merkt das auch, wenn man die Motoren allein anlaufen läßt - zumindest der eine läuft schwer und ruckig an. Hat schon mal jemand Probleme wegen zuviel Fett im Getriebe gehabt?

Ausserdem war ich verwundert, dass ich die Kohlen der Motoren (Bühler) nicht tauschen kann. Sind die nicht für den Service vorgesehen?
Ich kenne das so von älteren E-Motoren der TT-Bahnen - Kohlen gewechselt und weiter ging die Fahrt.

Werde mal den schlecht laufenden Motor aufmachen, um zu sehen, was das Problem sein könnte. Gibt es da ein "Rep-Set"??
Mit freundlichen Grüßen

Steffen

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Uwe
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Re: IVk schwächelt .....

Beitragvon Uwe » 12.12.2014 07:15

Hi Steffen,

zum Thema Bühler Motoren haben wir uns hier schon einmal ausgetauscht,
viewtopic.php?f=12&t=1561&p=21865&hilit=motor#p21865
Vieleicht hilft dir das weiter.
Viele Grüße
Uwe (Frankenwaldbahner)

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ChristianW
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Re: IVk schwächelt .....

Beitragvon ChristianW » 21.12.2014 14:23

Hallo,
es wurden ja schon Tipps gegeben, ich habe auch diverse Ausfälle mit -vor allem- neueren Motoren gehabt.
Darüber wurde ja an anderer Stelle schon berichtet.
Wenn Fett zusammen mit Kohlenabrieb im Motor die Kontakte überbrückt (elektrisch), würde das diesen Effekt erklären.
Da gibt es Kurzschlüsse die evtl. sogar die Decoderendstufe zerschießen können.
Zum testen den Motor ausbauen, analog anschließen und die Stromaufnahme überprüfen. Mit meinem Messgerät (Fluke) lag
die Leerlaufbelastung (also n u r Motor) bei etwa 150mA bei 24V (neuer Standardmotor LGB). Wenn der Wert >200mA liegt,
ist der Motor nicht mehr einwandfrei.
Einzige Abhilfe: Motor zerlegen und gründlich die Zwischenräume des Umpolers (da, wo die Kohlen laufen) auswaschen und evtl.
vorsichtig polieren (Glasfaserpinsel o.ä.), falls diese nach der Reinigung zu scharfe Kanten haben (sonst ist dann zu großer Abrieb).
Zerlegen des neueren Motors (erkennbar an keinen rot / schwarzen Kohleneinsätzen) ist allerdings nicht einfach und führt u.U. zur
Zerstörung. Man benötigt eine Abziehvorrichtung und etwas zum erhitzen der Schnecken (die Messingschnecken müssen runter).
Da gibt es aber eine sehr schön bebilderte Anleitung (mal im Forum googeln).
Sonst hilft leider nur die Tauschmotor-Variante.
Ich habe mir auf der Intermodellbau in Dortmund geeignetes Werkzeug gekauft (nicht teuer) und einige Motoren zerlegt. Man kann nicht alles wieder richten, aber einige Motoren lassen sich retten. Besonders die älterer Bauart. Mit etwas Übung auch neuere. :)

Gruß und schöne Feiertage
Christian