Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

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Andreas
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Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 17.08.2017 21:25

Servus der Beitrag hat mit Gartenbahn nix zu tun,
ich verfolge nun schon einige Tage im DSO-Forum das deswegen oft schon lange Ladezeiten hat das:

Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Man liest erstaunlich wenig in unserer Presse über die kleine große Katastrophe die sich da gerade abspielt. Seit einem Jahr wird an einem 4,3km langen (Doppelröhrigem) Rastatter Tunnel gebaut. Das ist ein Kniffeliger Bau den der Tunnel unterquert die Stadt dabei natürlich Gebäude und auch die sehr stark belastete Rheintalstrecke. (Die soll ja der Neue Tunnel dringend entlasten.)

Interessantes Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=6H7BdAn ... e=youtu.be

Jetzt kam es am Donnerstag den 12.8. zum Baustopp. Die Gleise haben sich gesenkt! Es ist vermutlich niemandem was passiert. Wenn ich es richtig gelesen und verstanden habe ist der Tunnel (warum auch immer) eingebrochen. Was an Wahrheiten dazu veröffentlicht wird bleibt abzuwarten. Die erste Tunnelvortiebsmaschine wäre ja fast durch (im Zielschacht) gewesen. Jetzt geht irgendwie gar nichts mehr. Gebäude sind in Gefahr (wurden evakuiert) und man ist gerade dabei Beton in div Löcher zu pumpen. Es wird nun auch erst mal vermutlich die 18.Mio teuer Maschine aufgegeben, denn die Züge Müssen unbedingt so schnell wie möglich wieder Rollen.

In DSO kann man mehrere km Text Infos und Spekulationen dazu lesen. Teilweise mit sehr fantasievollen Vorschlägen wie was zu richten wäre. Am meisten wird sich über die Sorglosigkeit der Bahn aufgeregt das es keinerlei Notfallpläne gibt die jetzt die Totalsperrung der wichtigen Bahnverbindung entlasten könnte.

Pressemeldungen:

https://www.badisches-tagblatt.de/rastatt/


https://www.pz-news.de/foto_fotos,-Bahn ... 54215.html
Gruß Andy :D

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Andreas
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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 20.08.2017 11:58

Moin
der Beitrag hier ist zwar auch schon ein paar tage alt aber lest selber mal:

FAZ

"Die Rheintalstrecke, eine der wichtigsten Bahnverbindungen in Europa, bleibt bis auf weiteres auf der Höhe von Rastatt gesperrt."
"......50m zubetoniert......."
Gruß Andy :D

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Uwe
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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Uwe » 20.08.2017 21:04

Hi Andy,

interessantes Video, :ch144 fürs einstellen.
Viele Grüße
Uwe (Frankenwaldbahner)

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Andreas
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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 20.08.2017 22:54

Hier noch eine Meldung in der

ka-news.de

Einfach zubetonieren = 10.000m² Beton sollen rein :arrow: 5.000m² sind schon drin!

Was wird wohl aus dem Tunnelprojekt? Zig Millionen für nix? (da ist die jetzt in Beton vergossene TB-Maschine für lächerliche 18.Mio egal.)
Gruß Andy :D

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 22.08.2017 19:18

Guten Abend
jetzt soll eine Betonplatte (120m lang 1m dick) drauf:

Badische Neueste Nachrichten

Und das soll bis 7.Oktober fertig sein: 8)

DB Presse
Gruß Andy :D

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 05.09.2017 21:34

Hier mal ein Bericht vom 4.9. aus der Sicht eines Schweizer Reporters:

Baseler Zeitung
Gruß Andy :D

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 03.10.2017 20:35

Hi die Züge rollen wieder!

Schaut mal den Beitrag von SRF an!

bis zu 200 Güterzüge Täglich! - Die geschädigten Schweizer wollen auch Schadenersatz einklagen! Wenn da mal ein Verursacher feststeht der kann sich warm anziehen.

Witzig: Sie haben sogar eine Lok zum Thema Neu Beschriftet

Bin auch gespannt wie die Bauarbeiten am Tunnel, vor allem mit der einbetonierten Vortriebsmaschine weitergehen werden
irgendwo hab ich was von man rechnet mit ca. 2 Jahren Verzögerung gelesen....
Gruß Andy :D

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RalfB
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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von RalfB » 03.10.2017 21:44

Hi,
der Bohrer- besser die Bohrmaschine- wird wohl als Armierung im Beton verbleiben. Im ZDF gab es bei Terra X einen Beitrag, wo Hausbesitzer im Umfeld der Baustelle Schäden an ihrem Wohneigentum festgestellt haben und Ansprüche an die Bahn prüfen.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Gibt es noch die Tugenden der deutschen Ingenieurskunst? Erst das Auto und der Diesel und jetzt die Bahn. Deren neustes Problem ist die Reinigung des Leipziger City- Tunnels im oberen Bereich. Das war im Projekt nicht vorgesehen ist jetzt aber nötig!

RalfB

StefanM
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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von StefanM » 03.10.2017 22:37

Was hilft die beste Kunst der Ingenöre, wenn die Vorgabe europaweiter Ausschreibung nur billig-billig zulassen?

Stefan..

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 04.10.2017 17:45

Servus
ich glaube nicht das die TB-Maschine drin bleibt.
Denn dann müsste ja ein mächtiger Neuer (Bogen)Tunnel gebaut werden.
Dazu dann das ganze neu geplant neu geprüft (mit unzähligen Bodenprüfungen und Genehmigungen und Streitereien)
... das würde dann viele Jahre dauern ....

Ich glaube auch nicht das der Tunneleinbruch von billig-billig kommt, da waren zig Speziallisten (mit bestimmt Unmengen an Auflagen) mit Jahrelangen Vorbereitungen und Massen an High-Tech Geräten am Werkeln. Was letztendlich zum Einbruch führte werden wir vermutlich erst mal gar nicht Erfahren....

meint Andy
Gruß Andy :D

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 11.02.2018 22:55

Hi,
nun fangen Sie an das zu betonierte Tunnel wieder aufzubohren,
erst mal den Beton-Pfopfen ein ganzes Stück vor der Einbetonierten Tunnelbohrmaschine

http://www.karlsruhe-basel.de/

Hier einfacher Direkt-Link zu den Bildern

www.karlsruhe-basel.de

www.karlsruhe-basel.de

www.karlsruhe-basel.de

www.karlsruhe-basel.de
Gruß Andy :D

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 24.01.2019 23:58

Hi :gsn:
was richtig Neues gibt es immer noch nicht,
aber ein Neuer Film zum Tunnel Rastatt wurde veröffentlicht:

Gruß Andy :D

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Re: Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 24.02.2019 19:06

Pressemitteilung von der DB:
https://www.karlsruhe-basel.de
Hier der Text vom PDF:

Tunnel Rastatt: Weitere Arbeiten für vertiefende Untersuchung des Baugrundes notwendig

Grabungen im Bereich der ehemaligen Fußgängerunterführung in RastattNiederbühl • ab Kalenderwoche 9 dreiwöchige Arbeiten

(Karlsruhe, 22. Februar 2019) Im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie Tunnel Rastatt sind weitere
Untersuchungen des Bodens im Umfeld der Schadensstelle notwendig. Dazu wird die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt zusammen mit der Deutschen Bahn im Bereich der ehemaligen Fußgängerunterführung in RastattNiederbühl zwei Gruben ausheben. Die Arbeiten beginnen in der
Kalenderwoche 9 und werden voraussichtlich drei Wochen dauern. Die Maßnahme ermöglicht die Begutachtung der Bodenverhältnisse unter der
Fußgängerunterführung und soll weitere Hinweise über die Ursachen der Havarie liefern. Die Gruben werden auf der Ost- und Westseite der ehemaligen Fußgängerunterführung auf einer Fläche von sechs beziehungsweise acht Quadratmetern und mit einer Tiefe von jeweils knapp vier Metern ausgehoben. Für die Grube auf der Ostseite muss zusätzlich ein Teil der Unterführung abgebrochen werden. Hierzu sind unter anderem Meißelarbeiten notwendig. Nach Abschluss der Materialentnahmen werden die Aushubstellen wieder verfüllt. Während der Arbeiten muss die Ringstraße in diesem Bereich aus Sicherheitsgründen halbseitig gesperrt werden. Die Arbeiten finden montags bis freitags jeweils zwischen 7 und 20 Uhr statt. Durch die eingesetzten Baumaschinen kann es zu Lärmbelästigungen für die Anwohner kommen. Dafür bittet die Bahn ausdrücklich um Entschuldigung. Das Schlichtungsverfahren zwischen der Deutschen Bahn und der ARGE Tunnel Rastatt wurde im September 2017 vereinbart, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden. Zur vertiefenden Erkundung des Baugrundes wurden bereits zwischen Mai und Oktober 2018 über 60 Bohrungen im Bereich der Schadensstelle und in dessen Umfeld durchgeführt. Die Erkenntnisse dieser zusätzlichen Maßnahme sollen ergänzend dazu weitere Hinweise auf die Schadensursachen liefern.
Gruß Andy :D

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Bahn-Tunnel Desaster bei Rastatt

Beitrag von Andreas » 12.05.2019 12:12

Rastatt (pm/cmk)
Nach der Tunnel-Havarie in Rastatt sind knapp eineinhalb Jahre später weitere Erkundungsbohrungen notwendig.
Diese finden im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens statt und werden rund drei Wochen dauern.

https://www.die-neue-welle.de/rastatt/n ... forderlich

Im September 2017 wurde das Schlichtungsverfahren zwischen der Deutschen Bahn und der ARGE Tunnel Rastatt vereinbart, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden.
Bereits zwischen Mai und Oktober 2018 wurden über 60 Bohrungen im Bereich der Schadensstelle und im direkten Umfeld durchgeführt, um den Baugrund zu erkunden.
Im Februar und März 2019 wurde dann weiteres Bodenmaterial entnommen und untersucht. Die Beteiligten erhoffen sich durch die Ergebnisse weitere Hinweise auf die Schadensursache.


Das klingt für mich als ob Sie nicht Recht Wissen wie es nun weitergehen soll ......
Gruß Andy :D

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