Gleisunterbau

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Andreas
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Gleisunterbau

Beitragvon Andreas » 05.09.2006 23:56

Hallo :gsn:

Die Idee Betonpflaster (HF-Verbundsteine) als Gleisunterbau zu verwenden stammt nicht von mir,
- sondern aus dem BB-Forum. :ch085

Ich fand die Idee Klasse, und sehr Preisgünstig !
das Plaster ist gebraucht, die Steine habe ich Gratis bekommen
(findet man häufig in "Alles" mit dem Vermerk gratis bei Selbstausbau)

Ich habe einen 18cm tiefen ca. 20cm breiten Graben ausgehoben
und dann 2cm Splitt eingefüllt.
Die Steine werden seitlich stehend eingebaut und bilden so eine Art Gleisbett:
Bild
Ich habe die Steine mit Hilfe der Richtlatte so gut es geht in Flucht in den Splitt geklopft, :ko
danach habe ich links und rechts mit Beton so eine Art Keil hinbetoniert
damit die Steine seitlich nicht mehr wandern können.
Bild
Durch die I Form der Steine hat man jetzt ein sehr stabiles Gleisbett,
ein cm Bastaltsplitt eingefüllt Gleis drauf und fertig.
Das Gleis kann nun nicht nach links oder rechts wandern es ist Praktisch geführt.
Ob und wie es sich bewährt werde ich nächstes Jahr dann berichten. :dup3

Grüße Andy :D

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Peter
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Beitragvon Peter » 06.09.2006 09:54

Hey Andy !

Das sind so Dinge, die ich als "Monumentalbau" bezeichnen würde. Erdbeben- und Hurikansicher. Und der immer
wieder im Forum auftauchende Maulwurf bräuchte schwerstes Räumgerät um Deine Trasse anzukratzen......
Klasse !
Und ich habe vor 4 Jahren eine (kleinere) LKW-Ladung dieser Steine entsorgen lassen :cry:

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Matthias
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Beitragvon Matthias » 11.09.2006 01:56

Peter hat geschrieben:...auftauchende Maulwurf bräuchte schwerstes Räumgerät um Deine Trasse anzukratzen...

:dup3

Mir stellt sich dabei aber die Frage, ob man das am Ende nicht doch sehen kann? Die Steine mein ich. Also die ehemaligen Seiten der Steine, die jetzt zur Oberseite werden? Wenn man soviel Split drüber gibt, dass man die Steine nicht mehr sieht, dann geht ja auch die Seitenführung für die Schienen verloren oder nicht? Und wenn man nur in der Vertiefung Split einfüllt sieht man doch die Kanten... oder stell ich mir das falsch vor/ stört Dich das nicht?
~~~~~~~~

Viele Grüße
Matthias
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Andreas
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Steinreich....

Beitragvon Andreas » 12.07.2009 21:21

Hai,
für meinen Ausbau meiner 2 ten Gartenhälfte,
möchte ich wie immer kein unnötiges Geld ausgeben,
also dachte ich schreibe ich mal eine "Stein-Such-Anzeige"
in unserer Lokalzeitung im Flohmarkt;

Die Ressonanz darauf war unglaublich gewaltig!
Mir wurde Betonpflaster H- oder S-Form angeboten,
Sehr häufig alte Betonplatten 30x30x5,
die berühmten Waschbetonplatten 60x40 bekommt man auch nachgeworfen,
Hier ein paar L-Steine da ein paar Randsteine usw.
...und einige haben sogar wegen 3 oder 4 Platten angerufen.....

Ich könnte einen ganzen Bauhof zu Pflastern damit....
- alles zum Nulltarif -

(Eine Palette Nagelneue H-Steine habe ich mir schon mal geholt)
morgen werde ich mir noch einge m² 30er Platten holen (keinen km weg von mir) -als Bahnhofsunterbau-

Ich schreib das hier nur als Tip,
denn ich habe natürlich erst versucht in der "Alles" "Quoka" oder der "Sperrmüll" was zu ergattern,
aber das Zeug war meistens schnell weg
oder es sollte noch was kosten, oder es war einfach zu weit zum fahren....
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Ralf
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Beitragvon Ralf » 12.07.2009 21:26

Hallo Andreas,

wie machst du das mit Kurven? Welche Steine verwendest du da?

Bei mir steht unter Umständen ein Umbau im Herbst an. Fast alles in der Kurve.
Beste Grüße

Ralf

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Andreas
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Gleisunterbau mit H-Steinen

Beitragvon Andreas » 12.07.2009 22:16

Hi Ralf,
das habe ich so gemacht:

Bild

Das ganze wird links und rechts mit Dünnen Platten
+ einigen Schraubzwingen "verschalt",
dann mach ich einen dünnflüssigen Beton an
und gieße die Zwischenräume damit aus

da hats noch mehr Bilder dazu:
Andys Anlage
(2. Seite)
Gruß Andy :D

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Beitragvon Ralf » 08.08.2009 22:49

Hallo Andreas,

also dachte ich schreibe ich mal eine "Stein-Such-Anzeige"
in unserer Lokalzeitung im Flohmarkt;

Die Resonanz darauf war unglaublich gewaltig!


Ich bin deinem Beispiel gefolgt und habe auch eine Suchanzeige aufgegeben.
Bei mir war die Rosonanz auch "unglaublich gewaltig": Kein einziger Anruf.

Tja, da werde ich mir eine andere Ausbauvariante Überlegen müssen.
Beste Grüße



Ralf

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Andreas
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Re: Gleisunterbau

Beitragvon Andreas » 03.04.2016 22:59

An anderer Stelle wurde gefragt, ich Nutze den Alten Beitrag und füge hier noch einige weitere Beispiele an.
Es dürfen hier gerne noch weitere Meldungen zum Gleisunterbau rein!

Als wichtigstes würde ich bei einem totalen Gleis Neubau die unterirdischen "Kabelrohre" bezeichnen,
schade das ich das nur bei meinem zweiten Bauabschnitt gemacht habe
Ein billiges 75er HT-Rohr alle 2 Meter eine Öffnung nach oben Abzweige mit 45°Winkel
haben mich schon so oft gerettet und Neue Ideen im Handumdrehen verlegen lassen.
Es kommt immer noch mal was dazu und dann kann man ruck zuck ein Neues Kabel quer zum anderen Ende der Anlage verlegen!
Das sollte man sich auf jeden Fall gönnen - vor allem kostet das fast nichts!
Bild

Die H-Stein Methode als Gleisunterbau hab ich in diesem Beitrag weiter unten schon beschrieben,
sehr stabil und auch sehr preiswert.
Die Steine bekommt man sehr oft umsonst, weil so einen Mist keiner mehr verlegt und es als Bauschutt entsorgt werden muss.
Würde ich aber nur da anwenden wo das Gleis höher als die Grasnarbe verlegt werden soll.

Meine bevorzugter Gleisunterbau ist einfach ca. 5cm Ausheben, Filterfließ einlegen und Split auffüllen.
So hab ich es bei meinem letzten Umbau gemacht:
Bild
Schön ist es natürlich wenn man noch einen Pflasterrand drum rum macht, dann kann man mit dem Rasenmäher bis auf null hinmähen.
Das ist bisher mein bester Gleisunterbau. Ich hatte beim Einbau + anschließen der Belegtmelder billiges Kabel verbaut - im Splittbett ist das Null Problem
und dank der Unterirdischen Rohre konnte ich das absolut spurlos reparieren.
Nachträglich Blöcke auftrennen Signale und und und verändern ist hier halt sehr einfach zu lösen.
Diese Methode werde ich beibehalten diesen Gleisunterbau finde ich die beste Lösung!

Wenn es in die Höhe gehen soll dann ist die Methode "Aufgeständerten Anlage" auf Zementfaserplatten eine sehr gute Lösung.
Dazu gibt es verschiedene Varianten hier im Forum mit den verschiedensten Verfeinerungen (Erdbohrer + Pfosten aus Kunststoffrohren)
Ich bevorzuge aber als Metaller eben einen Metallunterbau und etwas Beton
Auf das Gestell kommen dann Zementfaserplatten
Bild
Bild
Die Aufgeständerte Anlage hat auch den Vorteil man kann auch hier leicht daran was Ändern (wie früher auf der Eisenbahnplatte)
Ein neues Signal? Ruck Zuck ein Loch gebohrt und das Kabel ist verschwunden und kann leicht angeschlossen werden.
Die Dekoder und Verteiler können praktisch unter der Platte versteckt werden, es soll Gartenbahner geben die sogar Schubladen dafür drunter gebaut haben!
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Andreas
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Re: Gleisunterbau

Beitragvon Andreas » 03.04.2016 23:14

Servus
noch mal ein Beitrag zum Gleisunterbau
so habe ich 2006 angefangen:
Bild
4cm dicke Beton-Platten 80x40 (hatte ich haufenweise geschenkt bekommen :mrgreen: )

Das hab ich inzwischen wieder rausgerissen und in den nächsten Tagen fliegt auch mein oberer Bahnhof raus der so verlegt wurde.
Diese Lösung finde ich nicht gut, jede Neue Bahnhofslampe wird zum Problem: Wohin mit den Kabeln? Jede Änderung wird zum Ärgernis.
Ich ändere immer wieder mal was, deshalb ist das für mich eine schlechte Lösung!
Gruß Andy :D

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