Modulbau: Jetzt gehts los!

Daniel
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Beitrag von Daniel » 19.11.2006 10:28

Hallo Harald,

vielen Dank für Deine Zeichnung. Ich habe es befürchtet, dass es nicht paßt
Würde das ganze auf 1,60x50 passen?
Viele Grüße

Daniel

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Harald
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Re: Hosenträger

Beitrag von Harald » 19.11.2006 10:34

Harald hat geschrieben:Hallo Daniel,

passt nicht ganz :!:
Laut Raily 4, siehe Skizze (gerades Gleis ist 1,2m, Tisch 1,5 x 0,5)
Bild

Gruß
Hallo Daniel,

wenn Du Dir das Bild anschaust und als Vergleich die Breite des Moduls von 500 mm
nimmst, sollte der Träger doch auf eine Länge von 1,6 m passen :!:

Meint
Harald

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Andreas
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Modulbau - nix für mich

Beitrag von Andreas » 19.11.2006 16:21

Hallo Modulbauer,
Mir ist inzwischen klar geworden das Ihr das Thema offensichtlich wesentlich Ernster betrachtet als ich.
R5 Weichen - Code 250er Gleis - Mindestradius R3, das sind lauter Punkte die mir voll und ganz einleuchten aber, das ist für mich einfach nicht drin !
Ich leiste mir schon im Garten keine R5er Weichen, dann soll ich welche aufs Modul Nageln nee, nee das ist dann, mit gar nichts zu Begründen.

Ich werde das wenige mir zur Verfügung stehende Budget lieber weiterhin im Garten in Gartengestaltung, Gebäude, Signale, Elektronik usw. anlegen.
Deshalb werde ich ab jetzt das Thema Modulbau nur noch als Stiller Beobachter weiterverfolgen. :look:
Wünsche aber allen Modulbauern viel Spaß und gutes Gelingen !

Schöne Grüße Andy :D

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Harald
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Re: Modulbau - nix für mich

Beitrag von Harald » 19.11.2006 16:26

Hallo Andy,

nur keine Panik, momentan diskutieren wir ja nur ;-)
Der Vorteil einer Podestanlage ist doch, dass man sich die Gleise ausleihen kann :!:
Ich hoffe doch wir werden auch in Zukunft Material von LGB geliehen bekommen.

Gruß
Harald

Daniel
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Re: Modulbau - nix für mich

Beitrag von Daniel » 19.11.2006 22:04

Andreas hat geschrieben:R5 Weichen - Code 250er Gleis - Mindestradius R3, das sind lauter Punkte die mir voll und ganz einleuchten aber, das ist für mich einfach nicht drin !
Hallo Andreas,

hoffentlich habe ich Dich nicht abgeschreckt.
Das ist eigentlich das schöne am Modulbau, dass jeder nach seinem Geschmack bauen kann. Der eine kleiner, der andere größer. Harald liebäugelt ja mit einem Abzweigbahnhof. Was spricht dagegen, wenn ein Abzweig in Dein kleines, aber feines Schotterwerk geht? Da ist auch R1 sicher ok. Und was da dann für herrlicher Betrieb möglich wäre: LGB-chen bringt Schotterwagen, die dann zu einem Ganzzug zusammenrangiert werden müssen, um dann von einem Fünfkuppler abgeholt zu werden.

Bleib doch dabei und verfeinere unsere zukünftige Modulanlage mit einem Diorama.
Und diese vorgeschlagenen Normen mit R3 bzw R5 gelten doch nur für die Hauptgleise, durch die alle Züge (ich denke hier besonders an maßstäblich lange Eigenbauten) fahren müssen. Zu Deinem Anschlußgleis müssen diese Züge ja nicht hin.

Ich freue mich schon über einen Baubericht Deines Moduls :dup1
Viele Grüße

Daniel

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Ralf
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Beitrag von Ralf » 19.11.2006 22:42

Hallo zusammen,

Daniel spricht weise Worte. Ich denke da genauso.

Aber was mir noch nicht geklärt scheint:
Es müsste irgendwie im Voraus vereinbart werden, wie die Module zu gestalten sind, damit sie direkt an die Gleise,
die auf den Tischen liegen, angebunden werden können. Das muss von vornherein klar sein.
Beste Grüße

Ralf

Daniel
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Beitrag von Daniel » 20.11.2006 06:49

Ralf hat geschrieben: Es müsste irgendwie im Voraus vereinbart werden, wie die Module zu gestalten sind, damit sie direkt an die Gleise,
die auf den Tischen liegen, angebunden werden können. Das muss von vornherein klar sein.
Hallo Ralf,

meine Module werden jetzt ohne eigene Füße konstruiert. Die Module sind etwa 12 cm hoch. Wenn man diese Module jetzt ebenfalls auf Tische legt, müßte eine etwa 4m lange Auffahrt (bei 3% Steigung) konstruiert werden. Das dürfte kein großer Aufwand sein.

Ich würde das ganze spontan angehen. da findet sich sicher vor dem eigentlichen Großaufbau eine praktikable Lösung.
Viele Grüße

Daniel

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Peter
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Re: Modulbau - nix für mich

Beitrag von Peter » 20.11.2006 07:26

Daniel hat geschrieben:...... alle Züge (ich denke hier besonders an maßstäblich lange Eigenbauten.....
Bin ich hier im BBF :(

Daniel
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Beitrag von Daniel » 28.12.2006 20:13

Hallo Stammtischler,

nicht damit hier der Eindruck entsteht, von mir käme nur heiße Luft, seht Ihr die ersten Bilder meiner Modulrohbauten. Nachgebildet werden soll der Bahnhof Benneckenstein.

Originalgleisplan:

Bild

Hier die Holzgestelle, die am Ende noch mit Dachpappe überzogen werden. Insgesamt sind bisher 13 Modulrahmen fertig. Das reicht für die Grundausstattung des Bahnhofs.

Bild

Die Modul sind inzwischen mit Dachpappe überzogen (Wetterschutz). Damit kann die erste Gleislageprobe der östlichen Einfahrt erfolgen. Zu sehen sind hier 4 der 13 Module.

Bild
Bild

Soweit der aktuelle Baufortschritt. Nächste Schritte sind jetzt die genaue Ausrichtung der Gleise (Weichen dürfen z.B. nicht an Übergängen zu liegen kommen etc.), dann die Elektrik.
Viele Grüße

Daniel

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Ralf
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Beitrag von Ralf » 28.12.2006 20:32

Hallo Daniel,

Junge Junge, jetzt legst du aber los.

Aber mach mal weiter und zeige uns den Fortschritt.
Beste Grüße

Ralf

Daniel
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Beitrag von Daniel » 01.01.2007 08:44

Hallo Ralf und alle anderen Stammtischler,

der Baufortschritt wird selbstverständlich weiterdokumentiert. Zur Zeit stehen noch vernickelte Gleise von Thiel aus, dann geht es weiter.
Schließlich soll das ganze für unseren großes Sommerfahrtag (wann und wo auch immer) zur ersten Bewährungsprobe.
Viele Grüße

Daniel

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Beitrag von Daniel » 29.09.2007 07:32

Liebe Stammtischler,

ein Jahr ist fast vorüber, neues von meiner Modulanlage.
Die Modul sind inzwischen im Garten, Elektrik und Elektronik ist fertiggestellt. Die ersten Züge laufen. Jetzt geht es an die detaillierte Ausgestaltung.

Ersteinmal eine Gesamtübersicht von Osten:

Bild

Der Bahnhof mit Güterschuppen:

Bild

Hp1, Einfahrt des Personenzuges:

Bild

Wenn Bedürfnisse entstehen:

Bild

Durch den Prellbock geschaut:

Bild

Feierabend:

Bild

Abfahrbereiter Personenzug:

Bild

Im Untergrund huscht ein Zug vorbei:

Bild

Soweit zum Baufortschritt. Als nächstes stehen Einschottern, Beleuchtung, farbliche Behandlung und weitere Ausgestaltungsdetails an.
Viele Grüße

Daniel

Anton
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Beitrag von Anton » 29.09.2007 08:01

Hallo Daniel

Da hast du viel geleistet,
die lange Strecke gefält mir sehr gut.

Aber sind die Module Witterungsbeständig
oder werden die wieder abgebaut.
Gruß

Anton
(Sammler80)

Daniel
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Beitrag von Daniel » 29.09.2007 08:09

Hallo Andy,

die Strecke muß so lange sein, damit der Maßstab 1:22,5 stimmt :D. Wenn irgendwie möglich, habe ich versucht, den Bahnhof "Benneckenstein" bzgl. der Gleislage so originalgetreu wie möglich umzusetzen. Aber selbst kleinste Bahnhöfe nehmen dadurch unglaubliche Dimensionen an.

Die Module bleiben ganzjährig draußen. Sie sind aus Holz gebaut mit Dachpappe als Nässeschutz bechlagen. Kontakt zum Boden besteht nirgends (aufsteigende Feuchte). Diese Konstruktion hält bei meiner Gartenbahnlage bereits seit drei Jahren. Für die Ewigkeit ist das natürlich nichts. Aber ich möchte auch nicht, dass mich meine Gartenbahn überlebt. :wink: Ggf. kann man aber ein Modul herausnehmen und das Holz austauschen.

Wenn ich nochmal anfangen könnte, würde ich Eterplan-Platten (Faserzement) als Auflage nehmen. Leider kam der Tipp eines sehr erfahrenen Gartenbahners zu spät.
Viele Grüße

Daniel

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Andreas
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Mut hat er ja !!

Beitrag von Andreas » 29.09.2007 21:02

Hallo Daniel,

:ch151 Dein Modulbahnhof ist länger als mein Garten !!

:ch151 Vor allem dafür, dass du deine Holz-Module in den Garten stellst!
Verwerfungen und Längenänderungen werden Dir sicherlich bald das Leben schwer machen!

Willst du die noch einschottern / begrünen usw.... ?

Sag mal - habt Ihr einen Glas-Garten-Zaun ?
Und so wie der Zaun am letzten Bild ausschaut fällt das Gelände stark ab,
hast du dein Modul dann hinten(unten) auf Stelzen ??
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

Daniel
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Re: Mut hat er ja !!

Beitrag von Daniel » 30.09.2007 10:16

Andreas hat geschrieben:Hallo Daniel,

:ch151 Dein Modulbahnhof ist länger als mein Garten !!

:ch151 Vor allem dafür, dass du deine Holz-Module in den Garten stellst!
Verwerfungen und Längenänderungen werden Dir sicherlich bald das Leben schwer machen!

Willst du die noch einschottern / begrünen usw.... ?

Sag mal - habt Ihr einen Glas-Garten-Zaun ?
Und so wie der Zaun am letzten Bild ausschaut fällt das Gelände stark ab,
hast du dein Modul dann hinten(unten) auf Stelzen ??
Hallo Andy,

gerne hätte ich Dir Deine Fragen auf Deinem Fahrtag live beantwortet. Doch mein Brötchengeber wollte mich am Arbeitsplatz sehen.

Die Anlage hat eine Längenausdehnung von etwa 20m. Breite etwa 2m. Das ganze ist auf einem Lärmschutzwall errichtet. Den kann man sowieso sonst nicht nutzen. Daher gab es auch mit meinen Vermietern keine Probleme.

Sicher wird es Verwerfungen und Längenausdehnungen geben. Für mich war wichtig, dass ich die Anlage irgendwann wieder rückstandsfrei entfernen kann. Das geht zwangsläufig auf Kosten der Stabilität. Die Module sind jedoch nur lose auf ihre Stützen gelegt. Somit kann man ggf. ein Unterlegplättchen unterschieben. In Längsrichtung sind Dehungsfugen an den Modulübergängen. Ich hoffe, das reicht fürs gröbste.

Der Glas-Gartenzaun ist die Lärmschutzwand zu einer Umgehungsstrasse. Das hat aber die Stadt bezahlt:=)).
Das Gelände fällt erheblich ab. Alle Module stehen auf Holzpfosten, die wiederum in Bodeneinschlaghülsen stecken. Auf der einen Seite sind die Pfosten 25cm, auf der hinteren, unteren Seite etwa 1,60m hoch. Auf einer Seite habe ich fast einen Landwasserviadukt. Dort rauschen die Züge in 1,60m Höhe über den Kopf hinweg. Darunter verläuft der Weg zur Anlage.

Begrünung (mit Rasenteppich) und Einschottern sind die nächsten Arbeitsschritte.
Viele Grüße

Daniel

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