Wendel für Podestanlage

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Andreas
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Andreas » 03.01.2018 22:56

Die Höchste Lok ist das Harzkamel von Piko!
mit Gleis 21cm
Wenn aber der Uwe mitspielt dann müssen wir noch Höher - der hat ein Gelbes Blinklicht drauf
- 22cm Höhe passt -
- Eloks natürlich nur abgebügelt - Wenn aufgebügelt gefahren werden soll dann wird es deutlich Höher!

Die Profil Breite hängt natürlich vom gewählten Radius ab!
die längsten Wagerl sind vermutlich die Schweizer Panoramawaggons die sind mit 680mm angegeben

noch länger sind nur die LGB DB Bm und Am Monster die eigentlich Regelspurwaggons sind (die sind mit 80cm angegeben)
aber die haben wir ja noch nie mitspielen lassen ...... deshalb werden sie nicht berücksichtigt

Wir brauchen also einen Freiwilligen :mrgreen:
der mal einen Panoramawagon aufgleist und durch nen R3er Halbkreis schiebt
und an den am weitesten Ausschwenkenden Enden jeweils einen Stift das benötigte Breiten Profil malen lässt

:tach
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Harald
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Harald » 03.01.2018 23:02

Hallo zusammen,

wir sollten die Gleislänge pro Umdrehung auf ca. 10 m festlegen,
damit wir eine Steigung von unter 3% bekommen.

Gruß
Harald

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Peter
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Peter » 04.01.2018 09:13

Guten Morgen zusammen.
Ohne einen (bautechnisch) konstruktiven Beitrag leisten zu können, möchte ich zu bedenken geben, das :usa Fahrzeuge etwas andere Dimensionen benötigen.
Allein bei der LGB Mogul ragt der Schornstein so hoch, dass dieser bei einer Fahrt durch Andys U-Bahn-Tunnel demontiert werden musste.
Sofern Interesse und benötigt, kann ich ja mal - vielleicht mit Ralfs und Franks Unterstützung - Maße von US Rollmaterial zusammentragen :?: :!:

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Harald
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Harald » 05.01.2018 15:49

Hallo Stammtisch,

ich habe jetzt einmal meinen Favoriten entwickelt.

Bild

Kurzerklärung:
- Radius R3
- Segmentlänge = Stützenabstand = 90cm
- Segmente aus Alu Dibond Platten = Dünn, Leicht, Wasserfest, Preiswert = ca. 40 €/m² lässt sich super bearbeiten!
- Stützen aus Balken 80x130 mm (habe ich von der Messe noch am Lager!)
. - unten Alu Dibond Platten fest verschraubt,
. - oben werden die Segmente beim Aufbau verschraubt.
- Aufbaugröße wie gezeichnet ca. 3 x 6 m
- Schienen mit Segmenten fest verschraubt

Vorteile:
- Kein Lichtraumprofil notwendig
- Flexibler Aufbau (Segmente können der Reihenfolge nach beliebig aufgebaut werden).
- Wenn wir die Anzahl der grünen Segmente noch um die gleiche Anzahl an grauen Segmenten erweitern, kann auch eine gerade Rampe aufgestellt werden.
- Erweiterung jederzeit möglich.
- Außer Segmentplatten keine Kosten
- Wenig Lagerplatz

Was meint Ihr
Harald

Horst
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Horst » 06.01.2018 01:01

Servus Harald,


Wenn ich richtig verstehe?
Dann willst du, um Flexibel im Aufbau zu bleiben, jedes mal die Holzstützen von den Segmentplatten oben wie unten abschrauben.
Wenn ja? Dann wird das aber jedes mal ein ganz schöne schrauberrei. Das halte ich nicht für ein schnelles aufbauen!


Dazu finde ich einen Holzbalken als Stütze in den man von oben und unten, in dem fall Stirnseitig eine schraube dreht auf Dauer nicht geeignet.
Nach drei mal aufbauen (selbst wenn man sich dann immer wieder neue stellen im Holz sucht) wird dort kein Spax mehr halten.
Alternative könnte man für die Oberseite einmalig Gewindestifte mit spaxschraubenansatz in die Stützen schrauben. Die oberen Segmente also dann mit Muttern befestigen.
Meiner Meinung nach aber Ebenfalls viel zu aufwendig, dauert einfach zu lang im Aufbau!
Das wird dann eher wieder so etwas wie damals in Fürth. Viele Gewindestangen mit Tausend Brettern mit noch mehr Muttern oder Schrauben.

Dazu sehe ich bei den oberen Segmenten aus 3mm dicken Dibond bei einem Stützabstand von 90cm Total schwarz.
Wenn du da keine Unterstrebe/ Unterzug mit einbaust, biegt sich dein Alu-Dibond Streifen durch wie ein eine Banane.
Selbst die bei mir im Garten verwendeten 13-15 cm breiten und 10mm dicken Zementfaserplatten zum aufgeständerten Trassenbau benötigen alle 60 cm eine Stütze , wobei ich wie Daniel ebenfalls noch einen Unterzug in Form von Aluwinkeln 30x30x3 oder auch Edelstahl U-Profilen 20x20x2 von Stütze zu Stütze mit einbaue.
Sorry, Deine Alu Dibond streifen werden unsere Züge bei dieser Bauweise mit Sicherheit nicht tragen!

Sorry, Bitte nicht böse sein. :bussi
Deine Idee gut! Aber ehrlich gesagt für mich zu schwach in den Tragzahlen, dazu viel zu aufwendig in der Zeit für Auf- und Abbau.
Dazu würde es wieder sehr viele Einzelteile geben die dann auch Leicht verloren gehen können!

Ich wäre nach wie vor für einen Klassischen Kreiswendel aus Eisen, wobei wir für die Gleisauflage tatsächlich Alu Dibondplatten Segmente
zwecks Wetterverträglichkeit hernehmen könnten.

Mir fällt da gerade ne relative einfache und für die Lagerung Platzsparende Konstruktion ein. :idea:

Ich mach mal ein paar Bleistift-Skizzen dazu und Melde mich dann wieder!
Gruß Horst

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Harald
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Harald » 06.01.2018 12:45

Hallo Horst,

dann lass mal Deinen Entwurf sehen . . .

Das mein Entwurf noch Verbesserungspotential hat ist mir natürlich schon klar.

Gruß
Harald

Horst
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Horst » 06.01.2018 22:39

Servus Harald,

bitte nicht Falsch verstehen, ich will hier absolut keinem was madig machen.
Andy will rein was aus Holz basteln, Ralf dagegen gar nicht.
dann lass mal Deinen Entwurf sehen .
Mein Vorschlag :
Eine ähnliche aber schwer abgespeckte Variante von dem hier geposteten Konstrukt ganz am Anfang des Thema`s.

Ein Kreiswendelgestell komplett aus Eisen.
Bild

Bild

Aufbau:
Die Grundplatte z.B aus ALu 30x30x15mm wird mit einer Gewindestange M12 oder bis M16 versehen auf die man die Auslegerarme in x-beliebigeren Reihenfolge (da alle gleich) aufsteckt.
Die Segmente (ein kurzes Innen, ein langes außen ebenfalls alle gleich)) werden dann einfach nur mit ihren Nasen in die Langlöcher der Ausleger gesteckt. fertig!
Durch die Bohrung Außen wird eine Stütze gesteckt (Diese nimmt dann auch gleich den zweiten Auslegerarm Wendel darüber mit auf) und wird mittels Klemm/Flügelschraube fixiert.

Zwölf Auslegerarme a. 20mm hoch ergeben eine Runde und somit 24cm Höhengewinnung, wobei ein Lichte höhe von 22cm für Gleis und Zug übrig bleibt.
Bei 1,8m Radius (Schiene Außenkante) steigt die Schiene bei eine Länge von 94cm (Arm zu Arm) um 2 cm.

= Für unsere 460 mm Höhengewinnung benötigen wir also auch hier 23 Auslegerstützen!
Der Wendel wäre aber nach oben hin mit noch weiteren Auslegerarmen erweiterbar.

= Zum Aufbau muss "Mann" nur Final eine Mutter M16 auf die Zentrale Gewindestange in der Mitte schrauben und die Klemmflügelschrauben an den Stützfüßen außen per Hand fest ziehen!


Vorteile:
- Dieses Gleiswendelgestell überlebt uns alle.
- Sehr schneller und einfacher Aufbau.
- Extrem Platzsparend ein zu lagern.


Nachteile:
-Nix ist Flexibel außer der Höhe (zu- und weglassen von Auslegern)
-Viele Einzelteile die eine oder mehrere Transportkisten benötigen.
-Viel Arbeit zur Herstellung.
-Großer Kostenfaktor für Materialbeschaffung.


Anmerkungen:
-Vielleicht könnte man ja nur mit einer Segmentstrebe auskommen wenn man Alu- Dibond Platten als Gleissauflage mit unterbaut?
-Eine Gerade 3Meter Anlaufsteigung müsste ebenfalls noch gebaut werden, um Flüssig (ohne Knick) auf den ersten Ausleger des Gleiswendel´s zu kommen.
-Feuerverzinken sollte dann schon irgend wie Klappen :wink:
Gruß Horst

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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Harald » 07.01.2018 09:44

Hallo Horst,

davon bin ich abgekommen, da ich dachte der Aufwand das zu bauen ist zu groß.
So wäre das optimal, wenig Platz und schneller Aufbau.

Was meint der Rest?

Gruß
Harald

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FrankS
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von FrankS » 07.01.2018 16:48

bezüglich Lichtraumprofil/Ausladung in Kurven besteht mein "Meßzug" bei neuen Strecken aus:

HSB Dampflok 99 7234 z.B. 24812 (richtungsabhängig!)
RhB Schiebewandwagen z.B. 41570
RhB Kesselwagen 4-achsg. z.B. 41830 (Ventilüberstand!)

Wenn dieser Zug in beiden! Richtungen passt, kommt (mein) Rest auch durch.

(Für Stromabnehmer sollte eine Anfädelkontur vorgesehen werden, falls mal das Einfahren vergessen wurde)
(Durchfahrtshöhe habe ich 22cm)

Gruß Frank..

Joachim
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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Joachim » 11.01.2018 21:03

Hallo zusammen,

ihr solltet bedenken, das man bei einer solangen Strecke die Möglichkeit haben sollte ein Fahrzeug vom Gleis nehmen zu können. Ist die Durchfahrthöhe so knapp bemessen das die Fahrzeuge dort eingekeilt sind wäre bei Fahrzeugproblemen eine längere Streckensperre die Folge.
5cm nach Oben sollten zum Herausnehmen eines Fahrzeugs reichen.
Solange niemand mit einem Vereina- oder Furka-Autozug kommt passen die angenommenen Fahrzeughöhen.

Viele Grüße
Joachim

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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Ralf » 15.01.2018 22:43

Hallo zusammen,

es muss auch nicht jeder Zug durchs Nadelör. Ich jedenfalls muss da nicht meine USA-Streamliner reinzwängen. Also sollte es generell auch mit einer Lösung funktionieren, die für 80 oder 90 Prozent unserer Züge funktioniert.
Beste Grüße

Ralf

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Re: Wendel für Podestanlage

Beitrag von Chris » 16.01.2018 12:09

Hallo Ralf

Und am schluss heulen die Amerika-Fahrer wieder rum, sie würden von den EU-Fahrern diskriminiert ....
Ich hör euch schon - nee-nee-nee

:wink:

Beste Grüße

Chris

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