Unser Stammtisch nimmt dieses Jahr an der 2. Fürther Modellbahn-Convention teil.

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Fremde Besucher im Garten

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Rolf
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Fremde Besucher im Garten

Beitragvon Rolf » 05.08.2006 11:21

Hallo Miteinander,
seit Wochen beobachte ich mit Argwohn wie in unserem Garten an immer mehr Stellen Erdwälle aufgeschütet werden, keine einzelnen Hügel. :ä
Ich habe den tierischen Verdacht auf Wühlmäuse :hmm
Nachdem unser Boden sehr schwer (lehmhaltig) ist, sucht sich der Übeltäter frisch aufgeschüttetes Erdreich, sprich meine im Sand verlegten Rasenkantensteine. :ch072
Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Welche Gegenmaßnahmen könnte man ergreifen ( sprengen, fluten...).
Ich krieg die Krise.
Gruß
Rolf

Volker
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Beitragvon Volker » 05.08.2006 12:17

Hallo Rolf,

gegen Wühlmäuse gibt es elektrische "Keulen",
die in den Boden gesteckt werden und
angeblich durch ihre Schwingungen die Mäuse und Maulwürfe vertreibt.
Aber ob das funzt weiss ich nicht...

Grüssle
Volker

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Ralf
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Beitragvon Ralf » 05.08.2006 13:46

Hallo Rolf,

ich erinnere mich. auch schon mal nach der Bekämpfung von Wühlmäusen geforscht zu haben.

Damals notierte ich mir folgenden Ratschlag:

Bierflaschen.-Und zwar leere Bierflaschen auf dem Grundstück veteilt schräg eingraben, damit der Wind in die offenen Flaschenhälse pfeift. Dieser Ton vertreibt die Wühlmäuse.


Ansonsten gibt es noch Fallen. Aber ich hatte Glück: Bei mir waren die Viecher schnell verschwunden,
auch ohne Bierflaschen.
Beste Grüße

Ralf

Stefan
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Wühlmaus oder Maulwurf???

Beitragvon Stefan » 05.08.2006 15:41

Hallo!

Hast Du etwa Obstbäume in dem Bereich stehen? So bis zu 10 meter im Umkreis? Oder ist "nur" Zierrasen ohne tief gehende Wurzeln?
Ich bin Schädlingsbekämpfer und könnte sagen, das bei Obstbäumen im Bereich es Wühlmäuse sein werden. Diese ernähren sich von den Wurzeln Deiner Bäume und Du wirst einiges an Obstertrag einbüßen müssen. Maulwürfe hingegen ernähren sich von tierischem Eiweiß, sprich Engerlinge und Würmer etc.
Gegen Die Maulwürfe kannst Du nichts machen und darfst es auch nicht (besonderer Tierschutz), gegen Wühlmäuse kannst Du einen Kollegen antanzen lassen, der die geeigneten Köder auslegt.

Gruß, Stefan

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Peter
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Beitragvon Peter » 05.08.2006 18:50

Volker hat geschrieben:....elektrische "Keulen" die in den Boden gesteckt werden .....


Eines Tages vermisste ich die Dinger - habe sie dann unter einem Erdhaufen wiedergefunden - soll heißen
bringt gor nix !

Ralf hat geschrieben:...damit der Wind in die offenen Flaschenhälse pfeift. Dieser Ton vertreibt die Wühlmäuse.....


Auch das war ein Schuss in den Ofen ! :lucke

Was habe ich gemacht - auf den Auspuff einen alten Staubsaugerschlauch gesteckt das ganze in ein "Wühlloch" und meinen
Diesel (sehr zur Freude der Nachbarn) eine halbe Stunde laufen lassen. Dann war Ruhe. Die sind dann zu einem Nachbarn
ausgewandert...

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Rolf
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Beitragvon Rolf » 05.08.2006 19:52

Vielen Dank für Eure Anteilnahme.
Stefan, das ist der Punkt. Begonnen hat das ganze ringsherum am Fuß um ein Hochbeet in dem ein Zwetschgenbaum steht. Also doch Wühlmäuse. Den Nachmittag hab ich im Garten bei Regen mit dem Gartenschlauch in der Hand verbracht, um diverse Tunnel unter meinen Gleistrassen zu fluten und wieder mit dem oberirdisch aufgeworfenen Erdreich zuzuschwemmen. Die Nachbarn kucken schon so komisch, mir dagegen ist das Lachen vergangen.
Trotzdem nochmal Dank an Alle.
Gruß

Rolf

Schrauber
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Beitragvon Schrauber » 07.08.2006 23:57

Hallo Rolf,

habe mit ähnlichen Problemen "gekämpft", allerdings mit anderen Mitteln. Im Baumarkt, speziell in der Gartenabteilung gab es ein spezielles Wühlmausgift in Köderform, das mehrmals in die offenen Löcher gestreut wurde. Nach einigen Tagen war dann Ruhe. Allerdings kommen sie jetzt in der Entezeit verstärkt zurück, was das Ganze zur unendlichen Geschichte mutieren läßt. Dem Maulwurf bin ich allerdings mit anderen Sachen (Geräuschen) auf den Leib gerückt, seitdem "wohnt" er bei Nachbars... :ch013

Gruß Tomas (Schrauber)

(bin wieder online... :ch030 :ch150 )
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Ralf
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Beitragvon Ralf » 18.08.2006 05:54

Hallo zusammen,

in der neuesten Ausgabe des Gartenbahn Profi (5/2006) wird gegen Wühlmäuse, die ein sensibles Gehör und einen
feinen Riecher haben sollen, Essigessenz empfohlen.
Man schüttet einen Esslöffel in den Gang, aber zunächst von der Mitte des Grundstücks ausgehend,
dann weiter nach außen, damit sich das Tier woanders hin verzieht (Die Nachbarn werden sich freuen).

Etwas "duft-"härtere Methoden sind zum Vergraben:
:arrow: Mottenkugeln
:arrow: Jauche aus Holunder, Nussbaumblättern, Knoblauchzehen und Thujazweigen
:arrow: rohen Hering (Kopf)

Na denn, viel Freude im Garten der Düfte.
Beste Grüße



Ralf

Schrauber
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Beitragvon Schrauber » 18.08.2006 15:46

Hallo Ralf,

also das mit den Heringsköpfen würde ich mir gut überlegen. Den Geruch kann auf Dauer :ch083 wahrscheinlich nur ertragen, wer längere Zeit als Fischer zur See gefahren ist... :ch116
Aber alles andere kann man beruhigt ausprobieren. Vielleicht wächst ja wenigstens das Gras besser.... :ch080

Ich habe übrigens noch ein prima Mittel gegen Kater...: :ch122


:glubsch
Gruß Tomas (Schrauber)
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Rolf
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Beitragvon Rolf » 19.08.2006 09:50

Nach nunmehr 3 Wochen Kleinkrieg im Garten, und vielen Litern Wasser scheint sich die Lage zu entspannen. Der von mir zuerst angedachte Einsatz von Giftködern wurde seitens meiner Familie untersagt, wir haben 3 freilaufende Meeerschweinchen und einen Hasen im Garten.
Darauf hin hatte ich mich zu dem von Peter gemachten Vorschlag mit Vergasen durchgerungen. Die Vorbereitungen liegen schon auf Hochtouren, und siehe da, auf einmal waren die lieben Mäuschen verschwunden. Im Moment herrscht erst einmal Ruhe an der Front, hoffentlich bleibt das auch so.
Gruß

Rolf

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Ralf
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Beitragvon Ralf » 02.05.2010 18:28

Hallo zusammen,

oh Schreck, habe ich etwa Wühlmäuse?

So sieht das plötzlich bei mir aus.

Bild

Schon vor einer Woche war das so, aber ich habe gedacht, Kinder hätten das aufgeschüttet.

Heute erneut die gleichen Erdhaufen, die aus dem NICHTS kommen.
Und an meiner Gartenbahn gibt es einen urplötzlichen Abtrag an Schotter.

Bild
:arrow: Sind das die Viecher, oder wie ist das zu erklären?

:arrow: Was kann ich tun?
Beste Grüße



Ralf

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Thomas
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Beitragvon Thomas » 02.05.2010 18:40

Hallo Ralf,

Was kann ich tun?

Robert hat die Vorgehensweise hier beschrieben. Auch die Tipps von Anton sind nicht zu verachten. :wink:

Gruß
Thomas

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Rolf
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Wühlmäuse

Beitragvon Rolf » 02.05.2010 19:02

Hallo Ralf,
mein Beileid, aber die Anzeichen sprechen eine deutliche Sprache.
Befinden sich in der Nähe Obstbäume? Die Tierchen ernähren sich von deren Wurzelwerk.
Wie bereits geschrieben, aufgrund unserer Haustiere war die chemische Keule bei mir tabu. Daher hatte ich über Wochen deren Gänge täglich mit dem Gartenschlauch wieder zugespült, irgendwann waren Sie dann so schnell verschwunden wie Sie aufgetaucht sind.
Viel Glück.
Gruß

Rolf

Heinz
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Beitragvon Heinz » 02.05.2010 20:25

Hallihallo!

Ich will ja hier nicht den Lehrmeister spielen, aber :ch095 Wühlmäuse werfen keine Erdhügel auf. Meines Erachtens hast Du Maulwürfe!

Die sind zwar in einer Gartenbahn genauso lästig, aber auch strengstens geschützt. Also bitte Vorsicht mit irgendwelchen Äusserungen wie die "Allersberger Atomisierungs-Technik"! :ch142
Schöne Grüße

Heinz

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Ralf
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Beitragvon Ralf » 02.05.2010 21:37

Hallo zusammen,

ich weiß zwar nicht, was ich habe (Wühlmäuse, Maulwürfe oder sonstwas), die netten Gäste mögen auch durchaus geschützt sein,
aber es ist auch meine Aufgabe, meine Gartenbahn zu schützen.
Beste Grüße



Ralf

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Andreas
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Ist die Katze im Haus.....

Beitragvon Andreas » 02.05.2010 22:09

Hi Ralf,
ich kann Dir da nur einen Stubentieger empfehlen!
Meiner macht mit solchen Wühlern immer kurzen Prozess!
Mäuse werden zuverlässig gekillt und anschließen verspeist, aber die:
Bild
schmecken scheinbar nicht besonders, die legt er mir immer vor die Haustüre!
Und das relativ häufig - keine Ahnung wo er die immer erlegt.......
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

Wilhelm
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Beitragvon Wilhelm » 02.05.2010 22:14

Servus Ralf,

auch ich bin ein leidgeprüfter Wühlmausbekämpfer.

Zunächst einmal solltest Du wissen, ob Du es mit Wühlmäusen oder Maulwürfen zu tun hast. Das geht ganz einfach: Nimm von Deinen Erdhügeln einmal die die Erde soweit weg, dass Du das Loch unter dem Erdhügel findest. Geht das Loch senkrecht nach unten, hast Du Maulwürfe. Geht das Loch seitlich (bspw. 30 Grad Winkel) weg, sind es Wühlmäuse. Aus meiner Effahrung sind Wühlmäuse schwerer zu bekämpfen. Warum? Wühlmäuse interessiert es nicht, ob es draußen hell oder dunkel ist. Die pennen zwei Stunden und sind dann drei, vier Stunden aktiv. Sie sind extrem geruchsempfindlich. Ich hatte es mit der vielgelobten Neudorff-Wühlmausfalle wochenlang probiert. Die war jedesmal nach einer Stunde völlig zugewühlt, die Möhre nicht einmal angeknabbert.

Kurzfristig erfolgreich war dann Gift. Bis die neue Familie anrückte - dann ging wieder alles von vorne los. Das Gift habe ich dann gelassen, da ich im Internet verfolgte, was das für eine Chemiekeule war. Die verwendet das Militär gerne, da es sogar durch Mauerwerk gehen soll - das war mir auf Dauer zu heikel.

Karbid ist in Dtl. verboten - in anderen EU-Staaten nicht. Das soll ebenso erfolgreich sein. Der Erfolg stellte sich dann mit Hundehaaren ein. Inzwischen drängt sich mir aber noch ein weiterer Verdacht auf: Wir haben inzwischen mehrfach ein Mauswiesel gesichtet. Neben den Wühlmäusen habe ich noch viele Feldmäuse auf dem Grund. Die Wühlmäuse scheinen sich aber langsam zu verflüchtigen. Falls Du Hundehaare benötigst, wende Dich einfach an mich. Ich habe die in die Gänge jeden Meter eingestreut. Das war viel Arbeit, aber offensichtlich erfolgreich.

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Ralf
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Beitragvon Ralf » 02.05.2010 22:29

Hallo zusammen,

in einem "grünen Forum" habe ich auch zahlreiche Tipps zu Maulwürfen und Wühlmäusen gelesen,
bei Seite 8 von 17 habe ich aufgehört zu lesen. Das genügt dann.
Jeder schwört da auf einen anderen Trick. Zum Teil kugelt man sich vor Lachen. Seht selbst:

Im Internet bin ich dann auf den "Wühlmaus-Vertreiber" vom Conrad-Versand gestoßen. Die letzte Investition
dachten wir uns. Einen der mit Batterien betrieben wird - und einen mit Solar - für den Sommer. An einem Samstag
vor ca. 2 Wochen hat sich mein Mann mal wieder geopfert und alle Haufen beseitigt - und Sonntag früh war das
"Schwein" schon wieder am Werk. Trotz Frost im Boden kämpften wir unseren "Maulwurf-Vibrator" in den
Boden und siehe da - seit über 2 Wochen ist nichts mehr zu sehen. Wir machen zweimal täglich unseren
Rundgang und horchen, ob das Ding noch brummt und erfreuen uns über das hügelfreie Gebiet!!! Ich hoffe,
daß dieser Zustand anhält - aber es ist echt das Einzige was bei uns anschlägt.


Dann las ich mal irgendwo den Tipp von "Molke und Milch". Und ich muß sagen: Das war der beste Tipp,
den ich bisher erhalten hab! Molke und Milch 1:3 gemischt und in die Gänge geschüttet, vertreibt auf milde und
sanfte Art Maulwurf und Co aus dem Garten.


Kaufe 1 Liter Milch und 1 Liter Buttermilch rühre es zusammen und gib einen Schuß Rasierwasser oder Parfüm hinzu.
Stelle es jetzt weit weg von deiner Nase.
Wenn es nach ein paar Tagen richtig stinkt verdünne es mit 5 Liter Wasser und gieße es reichlich in jedes Loch was du findest.
Die Wühlmäüse nehmen schnell reisaus und kommen bestimmt so schnell nicht wieder.
Buttersäure funzt auch, aber es stinkt so bestialisch daß man selber den Garten fern bleibt.


Vertrieben haben wir unseren Gartenbewohner letztendlich binnen weniger Tage mit CELAFLOR Wühlmaus-Maulwurf-Gas Arrex (OBI).


mein ultimativer 'Maulwurf-Vertreibe-Tip' ( selbst erprobt und für wirksam befunden ):

sog. Kadaveröl gibt's auch unter Franzosenöl !!!

Die Gänge vorsichtig freilegen, ein Tuch ( z.B. Haushaltspapier ) damit beträufeln und dann ab damit in den Gang
( am besten noch mit einem Stock möglichst weit reinschieben ). Anschließend das Loch wieder verschließen.
Handschuhe bei der Anwendung wären von Vorteil, da sich dieses Öl wie die Pest geruchsmäßig an alles hängt,
was damit in Berührung kommt. Da hilft auch verschärftes und wiederholtes Händewaschen überhaupt gar nix ( spreche aus Erfahrung..... )
Zuerst meint man: " Geht doch vom Geruch, ist doch gar nicht soooo schlimm." Aber wenn man das ein oder andere Loch
im Garten zu stopfen hat, und in dieser Zeit die Flasche mit dem Öl schön offen in der Hand ist....
......Ich kann euch sagen: "Toter Hamster auf Heizung" stinkt auch nicht schlimmer.......


Da Maulwürfe sehr geräuschempfindlich sind kam mir die Idee ein laufendes Radio zu vergraben.
Also altes Badradio her und in zwei Gefriertüten wasserdicht verpackt und am Anfang des Gangsystems eingegraben.
Und es wirkt. Mit guten Batterien oder Akkus läuft das Radio etwa 5 Tage. Diese Sache teste ich jetzt schon seit
ca. 3 Monaten und durch die wechselnde Musik setzt beim Maulwurf auch kein Gewöhnungsprozess ein. Ich werde weiter testen


Ein Coctail in einem großen Eimer mischen aus folgenden Zutaten: Restlicher Gurkensud (da Essig),
Schnaps-, Bier- und Weinreste, Ölrest von eingelegten Peperoni, sauer gewordene Milch, Fischöl aus der Konservendose,
auch mit Tomatensoße u. ä. kurz und gut alle flüssigen Reste die so im Haushalt anfallen, dannn gut mischen,
gegebenfalls mit Wasser verdünnen (bessere Fließeigenschaft), kann ruhig etwas lagern. Zur Geruchsverhinderung empfiehlt
sich das ganze in Gläser mit Schraubverschuß (z. B. große Gurkengläser) zu füllen. So jetzt geht es los.
Sämtliche frisch aufgehäufte Maulwurfhügel tief ausgraben, in das Loch normales Wasser füllen, ca 5 bis 10 Liter,
beobachten, ob es schnell oder langsam abfließt, Ist es ruckzuck weg, habe ich das Gangsystem erwischt.
Jetzt den Cocktail in das Loch schütten, mit frischem Wasser (wegen evtl. Reste, die oft am Rand hängenbleiben ) nachspülen,
dann das Loch mit Erde zuschaufeln. Mit dieser Methode habe ich im Nu die Maulwürfe vertrieben und sie
haben sich auch nicht mehr blicken lassen.


besorg dir karbid, steck ein paar stück davon rein, dann ein netz, z.B. von Zwiebeln oder Kartoffeln
(auch Raschelsäcke genannt), dann ne Schippe Bausand und anschl. die Erde rein und oben verteilen.
Glaub mir es hilft, habe zwei Jahre lang alles versucht!!!


Mein Nachbar und ich sind begrenzt anderer Meinung und so habe ich ein Fachgartenbaucenter mit
angeschlossener Agrochemischer Abteilung besucht und da hat der nette Verkäufer gesagt:

"... wenn sie mir jetzt sagen, dass der Maulwurf braun ist und einen langen Schwanz hat, dann habe ich was für sie.
Aber gegen Maulwürfe darf ich nichts verkaufen..."

Ich bekam:
PRONTOX-Wühlmausgas,
Chemische Fabrik Wülfel
GmbH & Co. KG
Hildesheimer Straße 305
D-30519 Hannover
Tel.: 0511 - 984 96 0

Ich beziehe es über meine Apotheke, die bestellt beim Großhandel.


kann euch sagen, den maulwurf zu vertreiben oder zu fangen bringt gar nichts! wenn die kleinen mistviecher
erst mal gefallen an einem grundstück gefunden haben, hilft fast nichts! ich habs aufgegeben mich drüber aufzuregen,
lege jeden tag die neuen gänge frei, schütte zementpullver rein und mach sie wieder zu! da gräbt dann auch keiner mehr!


Besorg Dir beim Feuerlöscherkundendienst mal ausrangierte Pulverlöscher.

Wenn der Maulwurf den Hügel aufgeworfen hat, dann nimmste den Pulverlöscher, legst das Loch frei,
Schlauch vom Löscher rein, entriegeln und ne gute Ladung Pulver rein. Davon gehen die Maulwürfe nicht kaputt,
haben aber keine Lust länger in Deiner Ecke zu verweilen.

Im übrigen ist das Löschpulver ganz gut für den Rasen.

Der maulwurf muss selbst beschliessen, abzuhauen: das tut er nur, wenn's richtig unangenehm wird
(da hat er allerdings eine sehr lange leitung oder hohe hemmschwelle) oder wenn er um sein leben fürchtet.
glaubt er, natürliche feinde wären hinter ihm her, dann hat man gute chancen, in loszuwerden.
das kann man dadurch erreichen, dass man exkremente solcher feinde in seine gänge legt
(die gänge aber nicht zerstören, damit der duft ungehindert zirkulieren kann) und das schön strategisch über seinen aktionsradius verteilt.
er glaubt dann, dass der feind bereits in seinem bau ist und sucht das weite.
ich habe da mit "hundescheisse" meines hundes durchschlagenden erfolg gehabt: bei der ersten anwendung war der maulwurf weg,
nachdem ich fast ein jahr einen hoffnungslosen kampf geführt und resigniert habe.
den gang freilegen, hundekacke rein, pappe drüber, damit beim zuschütten der gang offen bleibt, zuschütten
und abwarten, ob neue hügel entstehen - notfalls dann wiederholen...falls der eigene hund nicht genug maulwurf-schreck fabriziert:
versuche mit katzenkot oder am strassenrand gesammelter "produkte" helfen da wohl auch


Das einzige probate Mittel gegen Maulwürfe ist ein Rüttler oder auch Bodenverdichter genannt.
Ich habe kürzlich so ein Gerät angeschafft und lasse es täglich ca. 3 h zum Ärger meiner Nachbarn (egal!) laufen.
Die erheblichen Vibrationen, die das Gerät erzeugt machen jedem Maulwurf den Garaus.
Des weiteren lassen sich hiermit hervorragend die lästigen Maulwurfhügel einebnen. Um die Wirkung noch zu verstärken,
leite ich zusätzlich noch die Dieselabgase von dem Rüttler in die Maulwurfgänge. Einziger Nachteil ist der
relativ hohe Preis (ca. Euro 2000.-) eines Rüttlers. Der finanzielle Aufwand wird jedoch sehr schnell mit
einem maulwurf- und wühlmausfreien Garten belohnt.
Bei allzu geräuschempfindlichen Nachbarn empfehle ich den Abschluss einer Rechtschutzversicherung.


Hat jemand Erfahrung in der Maulwurfbekämpfung mit Spritzbeton?
Spritzbeton ist ein Beton, der in einer geschlossenen Rohr-/Schlauchleitung
zur Einbaustelle (Maulwurfgang) gefördert, dort mit einer Spritzdüse pneumatisch eingebracht
und durch die Aufprallenergie verdichtet wird. Der Maulwurf würde also förmlich einbetoniert und für immer und ewig fixiert
Beste Grüße



Ralf

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Thomas
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Beitragvon Thomas » 02.05.2010 22:51

Hallo Ralf,

:ch083
na da hast du jetzt aber die Qual der Wahl - bei der Vielzahl an Möglichkeiten.

Gruß
Thomas