Traincontroller 4 Dummis

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Thomas
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Re: Erdschluss Rückmeldung

Beitrag von Thomas » 22.03.2012 18:59

Hi Andy,

für nicht am Rückmelder angeschlossene Gleisstücke empfiehlt Blücher, diese über zwei antiparallele Dioden anzuschließen (ist irgendwo in der Anleitung beschrieben). Ich weiß nicht, ob man das wirklich braucht, aber sollte es zu Problemen kommen, könnten diese Dioden Abhilfe schaffen.
Andreas hat geschrieben:Noch was Anderes ist mir aufgefallen:
Wenn ich am anklemmen bin dann schalte ich immer die Fahrspannung weg.
Die Rü-Melder funktionieren aber auch ohne Gleisspannung / Fahrstrom einwandfrei!
Kaum stelle irgendwo ein Verbraucher aufs Gleis erkennt das Modul denselbigen!
:hmm Wie geht das denn?
Blücher hat geschrieben:5.1 Überwachung mit einer Hilfssspannung
Bedeutung:
Bei Ausfall der Gleisspannung überwacht eine sehr geringe Hilfsspannung, die, entgegen Behauptungen der Konkurrenz, keineswegs die Lok-Decoder stört, die Gleisabschnitte. Werden Fahrzeuge vom überwachten Gleis entfernt, wird das vom GBM16X-8A auch weitehin gemeldet.
Gruß
Thomas

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Andreas
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Nicht überwachte Gleisabschnitte

Beitrag von Andreas » 22.03.2012 22:13

Hi Thomas,
Danke für die Hilfe!
ich habe mal in der Anleitung gesucht:
Anleitung Blücher hat geschrieben:Wenn es in der Gleisanlage Abschnitte gibt, die nicht von einem Gleisbesetztmelder überwacht werden, muss der Rückleiter des nicht überwachten Abschnittes über antiparallel geschalteten Dioden geführt werden. Diese Maßnahme verhindert beim Befahren der Trennstelle „überwacht – nicht überwacht“ das Abfallen (Flackern) des Besetztmelders, der von dem nicht überwachten Abschnitt liegt.
:hmm
Ich denke das Flackern ist mir wurscht.....
Der Überwachte Abschnit ist ca. 7 Meter lang, fast in der Mitte davon werde ich (den Betonübergang) ca. 60cm nicht überwachen.
Wann und bei was kann das kurze abfallen des Melders Probleme machen?
Ich will ja in dem Abschnitt nicht (planmäßig) halten,
und eine so dichte Zugfolge, dass wenn der Meldeabschnitt frei ist sofort einer hinterher fährt will ich auch nicht haben!
Gruß Andy :D

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Mal mal nen Gleisplan

Beitrag von Andreas » 31.03.2012 20:19

Hi Traincontroller!

Ähm,
ich habe eine Frage zum Gleisplan / Stellwerk erstellen:

Mein Plan ist mitlerweile ein wenig unübersichtlich geworden
und ich möchte für die Bahnhöfe jeweils ein seperates Fenster = Stellwerk anlegen.
Wenn ich nun aus dem Plan einen Bahnhof rauskopiere und ein Neues Fenster = Neues Stellwerk reinkopiere,
dieses Fenster dann als Registrierkaten Dokument definiere - heisen diese Neuen Registriekarten dann auch Alle Stellwerk!!!
Kann man die Namen der Stellwerke nicht definieren ??

Wie macht Ihr das denn??
Daniel kann doch sicherlich seine Monster-Anlage nicht in einem Fenster darstellen?
Darf ich den Gleisplan zerlegen?
Ich denke es muss ein ganzer Gleisplan erhalten bleiben
damt TC einen sinnvollen Blockplan erzeugen kann
(....der schaut bei mir momentan noch etwas seltsam aus....)

Bild
Gruß Andy :D

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Harald
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Re: Mal mal nen Gleisplan

Beitrag von Harald » 31.03.2012 20:44

Hi Andy,

das hatten wir aber im letzten TC Workshop ;-)
Du kannst die Stellwerke mit dem Konnektor verbinden!

Gruß
Harald

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Thomas
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Re: Mal mal nen Gleisplan

Beitrag von Thomas » 31.03.2012 20:46

Hi Andy,
Andreas hat geschrieben:Darf ich den Gleisplan zerlegen?
Ich denke es muss ein ganzer Gleisplan erhalten bleiben
damt TC einen sinnvollen Blockplan erzeugen kann
(....der schaut bei mir momentan noch etwas seltsam aus....)
dazu musst du am Übergang zwischen den einzelnen Stellwerken Konnektoren einbauen. (Das Ding mit dem A rechts neben dem Block)

Den Namen eines Stellwerks kann du über Ansicht --> Stellwerk --> Einstellungen ändern.
Gruß
Thomas

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Beitrag von Thomas » 01.04.2012 11:54

Andy hat geschrieben:Mein Plan ist mitlerweile ein wenig unübersichtlich geworden
und ich möchte für die Bahnhöfe jeweils ein seperates Fenster = Stellwerk anlegen.
Bist du dir da wirklich sicher? Eigentlich sollte sich dein Gleisplan in einem Stellwerk unterbringen lassen. Bei mir klappt das auch und mein Bildschirm hat nur eine Auflösung von 1280x800 (Größe der Stellwerkselemente ist bei mir 20x20).
Wenn du bei der Strecke unten rechts auf die genaue Nachbildung des Streckenverlaufs verzichtest und einfach eine gerade Strecke zeichnest, müsste doch in der Mitte genug Platz für den Schattenbahnhof sein. Ich würde das einfach mal probieren. Einen besseren Überblick hast du dann auf jeden Fall.
Mir fällt gerade auf, dass du die Blöcke zum Teil vergrößert hast. Hat das einen bestimmten Grund? Wenn nicht, kannst du auch an dieser Stelle noch etwas Platz sparen.
Gruß
Thomas

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Nicht so viel Strecke malen.... nur Weichen und Bahnhöfe!

Beitrag von Andreas » 01.04.2012 23:37

Thomas hat geschrieben:Bist du dir da wirklich sicher?
Eigentlich sollte sich dein Gleisplan in einem Stellwerk unterbringen lassen. Bei mir klappt das auch und mein Bildschirm hat nur eine Auflösung von 1280x800 (Größe der Stellwerkselemente ist bei mir 20x20).
Wenn du.............noch etwas Platz sparen.
:hmm ...sicher? - Nö - Danke für die Tips!
Natürlich sofort umgesetzt! - Alles unwichtige deutlich reduziert
und schon passt es locker (auch auf dem Schlepptop) in ein Bildchen: :dup3
Bild
Man könnte es sogar noch Enger zusammenschieben......
Leider bin ich mit dem Verkabeln immer noch nicht ganz fertig - mir ist es draußen einfach noch zu :sik
Mein Hauptbahnhof ist heftig aufgegraben - kein Fahrbetrieb möglich!
Aber es fehlen nur noch ein dutzend Meldeabschnitte - dann bin ich durch!


:ch144
Gruß Andy :D

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Es wird ernst - jetzt geht das spielen erst richtig los

Beitrag von Andreas » 03.04.2012 21:45

Hi Auto-Bahner!

Heute habe ich den ganzen Tag damit verbraten im Gleisplan von TC, alle Weichen + Rückmelder + Blöcke im Gleisplan korrekt zu definieren und zu testen.
:dup3 So gegen 17 Uhr war es soweit – Nun ist alles Fertig eingerichtet!
Sofort habe ich einige Züge per drag + drop raus fahren lassen – Das war cool -es funzt!
:ch024 :ch024 :ch024
Natürlich passt noch kein einziger Halte- und Bremspunkt genau, es ist halt noch ein bis’chen eckig – auch mit den Lok- Geschwindigkeiten hab ich mich vertan … viel zu langsam….
Aber das Einstellen und fine-tunig der Software wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da kann man sich sicherlich sehr lange damit beschäftigen!

Habe dazu zum ersten mal den Neuen Klapprechner mit in den Garten genommen und das W-Lan aktiviert (ich als absoluter W-LAN Gegner - was die GABA so alles bewirken kann) Team-View klappt sehr gut! Train Controller ist wirklich ein lustiges Spielzeug - da werde ich mich noch länger damit beschäftigen….

Leider hat mich dann gleich eine der relativ neuen LDT Kehrschleifen im Stich gelassen! – die mag nicht mehr :ä2 gleich bei der ersten Auto-Fahrt hat sie sich zum "ich schalte nicht um" entschlossen!
:hmm Verstehe ich nicht, über die bin ich schon hundert mal drüber gefahren, ohne Probleme und ich habe ja 2 von den Dingern. Die draußen ist genauso angeklemmt und arbeitet und meldet einwandfrei! Mal sehen was mir dazu noch einfällt. Durchfahren kann ich sie ja noch, denn beim hereinfahren in den Keller muss sie nicht umschalten (habe ich bewusst so eingebaut)

Frage Dazu:
Wie habt Ihr denn euere KS-Module an die GBM’s angeschlossen?
Habe ich das falsch gemacht?

Ich habe die Module so angeschlossen:
Es wird nur eine der Fahrstrom Zuleitungen
(Klemme A oder B je nachdem auf welcher Seite die GBM’s sind)
statt vom Trafo vom GBM gespeist – fertig!
Gruß Andy :D

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Beitrag von Thomas » 04.04.2012 20:23

Hi Andy,

wann gibt es denn den Kurzschluss? Wenn der Zug das Sensorgleis befährt? Falls ja, dann schließe dieses Sensorgleis mal andersherum an.
Gruß
Thomas

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Scheiß Kehrschleife....

Beitrag von Andreas » 04.04.2012 22:05

Hi Thomas,
danke für deinen Tip, dass habe ich schon probiert,
wenn ich das Sensorgleis umpole dann schaltet die KS falsch!
Die Anschlüsse sind schon korrekt;
Vor allem ist dieses Modul schon ca. 3 Monate so in Betrieb
bisher ohne Auffällikeiten.
Jetzt habe ich ein wenig experemtiert und bin auch mal falsch in meinen Schaba reingefahren,
da schaltet es auch korrekt aber beim überfahren der Sensorstelle scharrt eins (oder mehrere) von den Relais
und dann konnte ich wieder einige male rein und rausfahren;
Ein paar mal war es auch so:
Wenn ich vom Schaba ausfahre muss die KS umpolen,
das macht sie nicht, aber sie schaltet das Sensorgleis stromlos.....
Wenn ich dann schnell drüber gerasselt bin dann hats manchmal geklappt.
Ich glaube jetzt :ä1 da spinnt nur das Modul = Müll

Ich muss mich noch ein wenig drüber ärgern :ä und werde dann:
entweder ich bau das Modul von draußen mal im Keller ein
oder ich habe ja noch meine alten 8A X-Tec Module
das kann ich ja fast genau so anschließen .... und überwachen ...
Gruß Andy :D

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Beitrag von Thomas » 04.04.2012 22:52

Hi Andy,

ich hatte mal das Problem, dass ein Sensorgleis (Länge ca. 30cm) durch Feuchtigkeit ausgelöst wurde. Befährt die Lok nun das andere Sensorgleis, weiß das Kehrschleifenmodul nicht mehr, was es machen soll :arrow: Kurzschluss.
Gruß
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Kehrschleife geht net = Dann ist das Modul defekt!

Beitrag von Andreas » 05.04.2012 19:23

Andreas hat geschrieben:Ich glaube jetzt :ä1 da spinnt nur das Modul = Müll
Trotz Scheißwetter habe ich die Module heute mal getauscht
:dup3 und nun ist der Fehler mit umgezogen.
3-4 mal kann man fahren dann schaltet das Modul einfach nicht mehr!
Ich Vermute das dieser Fehler von Anfang an war, aber das habe ich gar nicht mitbekommen,
denn wenn meine Züge alle draußen sind - muss das Modul ja nix mehr machen!

Das ist der kleine Nachteil von Modul-Bausätzen - Keine Garantie, die kann man nur entsorgen!
(aber es hat sich bisher trotzdem gerechnet)

:hey
Gruß Andy :D

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Beitrag von Thomas » 05.04.2012 19:32

Hi Andy,

vor Jahren habe ich mal einen eingeschalteten Weichendecoder auf einen Schraubenzieher gelegt. Das war auch ein Bausatz und er wurde dann von Littfinski repariert. Was es gekostet hat, weiß ich nicht mehr. War aber auf jeden Fall billiger als ein neuer Bausatz. Ich würde an deiner Stelle mal Littfinski kontaktieren. Besonders viele Teile sind ja beim Kehrschleifenmodul nicht verbaut und evtl. kann er dir anhand der Fehlerbeschreibung sagen, wo das Problem liegt.
Gruß
Thomas

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Ansprechempfindlichkeit GMB16X-8A

Beitrag von Andreas » 06.04.2012 12:18

Hi Thomas,
guter Tip - Danke! werde ich machen bzw. habe schon ne Mail geschickt;

Heute habe ich ein KS-Modul von XTECH eingebaut
(etz geh i aber nimmer naus :sik )
und auch einfach die Versorgungsspannung über den GBM angeschlossen.
Es schaltet einwandfrei aber der GBM meldet leider permanent belegt!
Das liegt vermutlich an der verbauten Elektronik
Das Modul benötigt auch keine Hilfsspannung für das Relais (nur eins)
(Ich kann so wenigstens wieder das Gleisdreieck vollständig befahren)

Da ich an dem GBM bisher noch nix verstellt habe ausser der Adresse, Frage an die Praktiker:
Ich möchte hier mal versuchen die Empfindlichkeit des GBM runter zu stellen,
welche Werte habt Ihr denn so Eingestellt / in Gebrauch?
CV 33-48 Default angeblich 8
Was ist denn da wirklich eingestellt? - ich kann den Wert leider nicht auslesen!
Ist bei der Outdoor Version was anderes als in der Indoor Version eingestellt?
Gruß Andy :D

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Beitrag von Thomas » 06.04.2012 12:48

Hi Andy,

in den meisten Fällen lasse ich den Wert für die Empfindlichkeit unverändert ( =8 ). Bei längeren Gleisabschnitten, d.h. eigentlich nur bei Streckengleisen, muss er unter Umständen angepasst werden. Ich setze den Wert dann schrittweise herab (meist auf 6 oder 7), bis die unerwünschte Belegtmeldung verschwunden ist.
Gruß
Thomas

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Beitrag von Daniel » 06.04.2012 17:05

Hallo Andy,

kann Thomas Aussagen bestätigen. Ganz kurze Haltemelder kannst Du auch mit Empfindlichkeit um die 10 versehen. Bei nassem Regenwetter (oder dem "feuchtestem" Wetter, bei dem Du fährst) dann die Feinjustierung vornehmen.

Bzgl. Rückmeldemodul: Ich habe seit Jahren diese XTec-Module im Einsatz und verzichte auf die Rückmeldung in der Kehrschleife. Funktioniert tadellos.
Viele Grüße

Daniel

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Empfindlichkeit GBM - Was ist bei Regen?

Beitrag von Andreas » 07.04.2012 21:09

Hai PC-Gartenbahner!

Heute hat es oft geregnet - ein Blick auf die Melder:
Bild
7 mal Falschmeldung! In BM_G3 steht nix! Heute ist alles im Keller geblieben!

Mal ne Frage:
Kann man bei Regen überhaupt (Auto) Betrieb machen?
Wie sieht bei Euch die Praxis aus?
Gruß Andy :D

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Beitrag von Thomas » 07.04.2012 22:29

Hi Andy,

mit dem Betrieb bei Regen habe ich bisher keine Erfahrung. Bei mir kommen da die Züge nicht mehr aus dem Keller raus. :dup3
Wenn du die Empfindlichkeit der betroffenen Melder herabsetzt, sollte es aber eigentlich keine Problem geben.
Welcher Melder des Blocks jeweils angepasst werden muss, kannst du mit Hilfe des Inspektors herausfinden.
Gruß
Thomas

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Beitrag von Daniel » 08.04.2012 06:54

Hallo Andy,

selbstverständlich kannst Du auch im Regen fahren. Allerdings finde ich den Spass begrenzt, der Elektronik macht das nichts aus. Ich habe sogar den Eindruck, dass die Kontaktaufnahme zwischen Rad und Schiene dadurch besser wird. Klar muss die Anhängelast der verminderten Zugkraft der Loks auf nassen Gleisen angepasst werden. Bei mir ist die Anhängelast so ausgelegt, dass die Züge auch auf nassen Gleisen fahren können ohne zu schleudern. Ausnahme sind Reinigungswagen, die nur bei guter Witterung verkehren.
Bei Starkregen sind aufspritzende Steinchen ein Problem. Die Weichen verklemmen dadurch.
Zu bestimmten Jahreszeiten werden bei Regen auch die Schnecken besonders aktiv und bringen in suizidaler Absicht den Zugverkehr durcheinander.

Die Decoder der Loks solltest Du dazu nicht direkt unter Wassereintrittslöchern montieren. Seit meine Züge im trockenen Schattenbahnhof innen parken (über 5 Jahre), ist mir kein Decoder mehr durch (Kondens-)Wasser abgeraucht. Einem Dauerregen setze ich meine Kleinserienmodelle allerdings nicht aus.

Also raus in den Regen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung :D.

Frohe Ostern.
Viele Grüße

Daniel

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Beitrag von Ralf » 08.04.2012 08:46

Hallo zusammen,

gestern bin ich auch bei Regen gefahren. Das hat mir den Anschiss eines Nachbarhn gebracht.
Seine Jungs waren nämlich bei mir zum Eisenbahn fahren, und das trotz Regens. Das hat dem Vater
aber gar nicht gefallen. Na ja, ich habe die Jungs zum Schutz der Fernbedienung in die Holzhütte gestellt. :dup3
Beste Grüße

Ralf

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Andreas
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Wie wird mit Nachfolgern umgeganen??

Beitrag von Andreas » 10.04.2012 21:33

Hi tc-ler!
da meine Regenfrage ziemlich :ch013 *Albern* Beantwortet wurde....
probiere ich's halt wieder mit genaueren Fragen:

Wie wird bei Zugfahrten mit den Nachfolgern umgegangen?
Beispiel:
Bild

Wenn ich „Zufall“ wähle dann würde TC nur einen Nachfolger per Zufall auswählen und ausführen das ist einleuchtend.

Ich habe "Alle" gewählt
Jetzt ist aber so - wenn ich Anfange zu fahren ist noch kein Zug in BO!
Die Zugfahrt BO-BM kann also gar nicht starten!
Startet TC dann (gleich) BM-BO ?
Oder sind weil BO-BM nicht geht alle anderen Nachfolger gestrichen?
Wenn es Fahrtechnisch gehen würde startet TC alle Nachfolger auf einmal?? (Natürlich nur wenn alle Fahrstraßen für die Fahrten frei sind)

Am liebsten wäre mir die Option:
Den ersten Nachfolger immer ausführen
und den 2. und 3. per Zufall - kann man das irgendwie einstellen?





*Albern deshalb:
Die Gesamtüberschrift von dem FRED heißt TC für Dummies,
:dup3 Das man bei Regen schleudert und weniger Waggons anhängen kann
das ist für mich ja ganz Neu :dup3 ich habe erst seit Gestern ein Gartenbahn.
Mich hätte eigentlich nur interessiert:
Kann man die GBM bei Regen überhaupt gebrauchen? Läuft da TC ??
Bei mir ist bei Regen fast alles belegt auch ohne Züge!
Thomas hat ja gesagt kann er nicht sagen,
er kommt bei Regen gar nicht raus - zu steil -
Bei mir ist es ja Ähnlich, aber Kurzzüge mit 2-Motorigen Loks gehen auch bei Regen....
Gruß Andy :D

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Beitrag von Thomas » 10.04.2012 23:31

Hi Andy,

TC versucht in deinem Beispiel alle eingetragenen Zugfahrten zu starten. Sollte sich eine Zugfahrt z.B. mangels Zug nicht starten lassen, betrifft das die restlichen Zugfahrten nicht.

Dein Beispiel halte ich persönlich für nicht besonders geschickt. :dup3
Ich nehme entweder eine bestimmte Zugfahrt als Nachfolger oder ich wähle "Reihenfolge", in beiden Fällen verbunden mit "Zug behalten". Auf diese Weise bleiben keine Züge auf der Anlage stehen, denn für jeden Zug wird sofort eine Nachfolgezugfahrt gestartet. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Zugfahrtsregel: "Zugfahrt ausführen, auch wenn Zug nicht gleich ausfahren darf" Ich setze da eigentlich immer den Haken, sonst kommt der Betrieb schnell zum Erliegen.
Bei der Einstellung "Reihenfolge" wird die erste Zugfahrt aus der Liste ausgeführt, die sich starten lässt. Hier kann man z.B. an erster Stelle eine Aufräumfahrt (Ab in den Keller) eintragen. Trägt man bei dieser als Bedingung einen Schalter ein, kann beeinflussen, ob sie ausgeführt wird.

Deine Zugfahrt "Nachrücken" betrifft bestimmt den Schattenbahnhof. Ich habe das mit einem Bahnwärter gelöst. Wenn die Ausfahrt frei ist, wird die Zugfahrt "Nachrücken" gestartet. Das geschieht dann vollkommen unabhängig vom Geschehen auf der Anlage im Garten.
Gruß
Thomas

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Der Ablaufzugfolgenbahnwärterschalter

Beitrag von Andreas » 11.04.2012 00:24

:) Jepp
Danke Thomas für deine Erklärungen!

Heute war eigentlich mein aller erster „Auto-Fahrtag“
Ich bin am Ausprobieren (und mit TC kann man endlos viel ausprobieren),
Zuerst haben mich meine Züge furchtbar geärgert,
Mit TC fuhren fast alle zu langsam und die Kriechgeschwinidigkeit habe ich auch bei allen zu langsam eingestellt - es hat sehr lange gedauert bis ich da einigermaßen fahrbare Werte ermittelt hatte. Die Voreinstellungen die ich als Trockenübung im Keller gemacht habe waren für die Katz. Ich habe meine kleinen Loks nun einfach ein paar Mehr PS angegeben... Um eine Lok zu ändern muss man ja erst den Zugverband auflösen -Ächts- Das war sehr umständlich. Das gleiche gilt für die Halteblöcke in den Bahnhöfen da kann man sich einen Wolf einstellen. Da kann ich vermutlich noch Wochenlang einstellen. X-Mal in den Editiermodus gewechselt.
Dann Endlich habe ich meine ersten „Automatik-Fahrten“ getestet, das klappte auf Anhieb – Einmal angeschubst und es läuft - ich habe dann damit Alle Züge in den oberen Bahnhöfen festgefahren - hab mich aber gefreut wie ein Schnitzel das es funzt und ich die Grundfunktionen schon mal verstanden habe! Das Programm macht schon (fast :D ) das was ich will!
Sehr spannend war auch als die ersten Züge zum aller ersten mal wieder in den Keller wollten Was mach ich nun? Schau ich Außen oder im Keller zu? Gibt es Auffahrunfälle oder gar Späne? Das war dann eine Fitness-Übung: Sprinten in den Keller und zurück in den Garten.
Im Moment Probiere ich folgenden Ablauf:
Die Züge abwechselnd vom Schaba in die Bahnhöfe BO + BM zu fahren und von dort dann einfach wieder in den Schaba zurück. Natürlich sollen die oben stehen bleiben und auch von BO nach BM umsetzen! Und dabei sollen die Züge möglichst oft wechseln (also nicht einfach durchfahren).

Des Weiteren Teste ich folgendes:
Ich habe auch einen Bahnwärter als Ein/Aus Schalter im Schaba. Der schaltet einfach die Ausfahrt KSK auf einseitig gesperrt - so mein Plan: Kommen irgendwann alle Züge wieder im Keller an und müssen drin bleiben :D
Zum starten schalte ich die Sperre aus und schubse den ersten Zug manuell an.

Im Großen und ganzen ist das recht Spaßig mit dem PC zu fahren!
Das fine tunig wird sich noch Wochen hinziehen!
Gruß Andy :D

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Daniel
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Beitrag von Daniel » 11.04.2012 07:23

Hallo Andy,

bzgl. Nachfolgezugfahrten rufe ich meine Praxis des Fahrplanbetriebs in Erinnerung.
Folgende Vorteile gegenüber Nachfolgezugfahrten:
- Es sind nur Zugfahrten aktiv, die auch ausgeführt werden können
- Schneller und einfacher Moduswechsel zwischen Ausfahren und Aufräumen im Kellerbahnhof
- Abwechslungsreicher Betrieb, da der Zug gestartet werden kann, der am längsten nicht auf der Strecke war.
- Übersichtlicher, da ich zentral in Zugfahrtgruppen für Fahrplanbetrieb Einstellungen einmalig vornehmen kann und nicht in jede Zugfahrt einzeln Änderungen eintragen muss.

Bzgl. der Option "Zugfahrt ausführen, auch wenn Zug nicht gestartet werden darf" wäre ich sehr vorsichtig. Bei dieser Option wartet sich der Zug nämlich u. U. einen Wolf bis er fahren darf. Beispiel: Du hast einen Zug in BU. Der wurde nun durch eine Zugfahrt Richtung BM gestartet. Der Zug wartet jetzt solange, bis er tatsächlich nach BM fahren kann. Sollte dort längere Zeit kein Gleis freiwerden oder sich andere Züge durch schnellere Reservierung "vordrängeln", geht nichts weiter; obwohl im Schaba massig Gleise frei wären...

Möchtest Du mehr zum Fahrplanbetrieb wissen, schreibe ich gerne dazu.

Zum Regenbetrieb: Meine Antwort war nicht so albern gemeint, wie es sich für Dich angehört hat. Klar funktioniert TC auch bei Regen. Der Computer und die Rückmelder sind ja im Trockenen. Die Empfindlichkeit musst Du eben so runterstellen, dass es keine Fehlbelegtmeldungen gibt. Dazu muss evtl. der Stromverbrauch höher sein. Ich fahre bspw. immer mit Licht. Du wirst es aber nicht schaffen, bei allen Meldern die Empfindlichkeit so einzustellen, dass sie bei allen Loks im stehenden Zustand ansprechen. Das macht aber nichts. Wichtig sind die Halte- und Bremsmelder. Mein T1 löst im Stand nicht überall aus, wenn er fährt aber schon. Das reicht TC.
Bzgl. Zuglänge: Auch das war nicht albern gemeint. Das Zuggewicht sollte, wie auch beim Vorbild, so bemessen sein, dass die Loks unter allen Bedingungen Züge ziehen können, also auch bei nassen, schmierigen Gleisen. Es macht einfach keinen Spass, wenn während des Fahrbetriebs Regen einsetzt und Du wie ein Feuerwehrmann einzelnen Zügen hinterherlaufen musst, um sie anzuschieben. Du könntest ja eine Zuggruppe "Regenzüge" einrichten, die als einzige wegen der Zugkraft bei Regen fahren darf...
Bzgl. Steine in den Weichen: Auch das war nicht albern gemeint. Du hast es ja gerade selbst festgestellt, dass Du ziemlich am Flitzen zwischen Keller und Garten bist. Schalten die Weichen nicht nahezu 100%ig, kracht es schnell bei Regen. Wenn es dumm läuft, dauert es einige Zeit, bis Du das mitbekommst. Da ist das Weichenherz dann evtl. schon angefräst (Murpheys Law). Daher lieber die Steine in den Weichen festkleben. Ist allemal billiger als eine Weiche.

In diesem Sinne: Schönen Automatikfahrbetrieb. Dass es Monate dauert, bis die Einstellungen halbwegs passen, ist völlig normal. Unfälle nicht ausgeschlossen.
Viele Grüße

Daniel

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Re: Der Ablaufzugfolgenbahnwärterschalter

Beitrag von Thomas » 11.04.2012 11:10

Hi Andy,
Andreas hat geschrieben:Um eine Lok zu ändern muss man ja erst den Zugverband auflösen -Ächts- Das war sehr umständlich.
das geht auch einfacher. Im (TC-)Explorer hast du immer direkten Zugriff auf die Loks.
Gruß
Thomas

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