Traincontroller 4 Dummis

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Harald
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Traincontroller 4 Dummis

Beitragvon Harald » 19.03.2011 21:12

Hallo Freaks,

Andy und ich haben heute etwas mit der Software gespielt, sehr langsam
habe wir dabei auch Fortschritte gemacht.

Ein merkwürdiger Effekt war, die Loks ließen sich manchmal nur in eine Richtung starten.
Was könnte hierfür das Problem sein :?:

Gruß
Harald

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Thomas
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Beitragvon Thomas » 19.03.2011 21:28

Hallo Harald,

die Loks ließen sich manchmal nur in eine Richtung starten

das kann an den Regeln der Zugfahrt liegen. Dort kann festgelegt werden, in welcher Fahrtrichtung eine Zugfahrt gestartet werden darf.

Gruß
Thomas

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Andreas
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Wie viele Melder braucht der Schattenbahnhof ?

Beitragvon Andreas » 19.03.2011 23:06

Hi Thomas + Daniel

Ich möchte den schönen Anleitungs-Beitrag von Thomas nicht zerstören!
Deshalb stelle ich hier nun im "Traincontroller für Dummis" Fred
ab und an meine Anfängerfragen!

Zunächst geht es um die Grundsatzfrage wie viele Blöcke bzw.
Wie viele Gleisabschnitte sollte ich in meinem Schattenbahnhof machen?
Das Gleisbild ist nur Schematisch nicht Maßstäblich!
Ich kann mit ca. 60-80 cm Zwischen-Sicherheits-Abstand
6 ungefähr gleich lange Zuggarnituren in meinem Keller parken;
Das hat den Vorteil, dass die Züge an beliebigen Plätzen parken können;

Dazu erst einmal ein Bild:
Bild

:arrow: Ich fahre nur in Pfeilrichtung ein;
:arrow: Die Stumpfgleise werden nur Manuel befahren;
:arrow: Die Grünen Gleisabschnitte stellen die Parkplätze dar;
:arrow: Die Roten Gleisabschnitte sind Bremspunkte bis zum Anhalten
:arrow: Im Einfahrbereich langt ein einziger Melder (Gelb),
denn es sind enge Kurven hier darf man ohnehin nur langsam fahren.
:arrow: Die Züge sollen wenn links einer Raus fährt - selbstständig Nachrücken -
:arrow: Somit komme ich auf 14 Meldeabschnitte!

Jetzt würde ich euch Bitten mir Eure Meinung dazu zu äußern!
Wird das so klappen?

Hier ist das Gleisbild ohne Kriegsbemalung falls jemand ganz anderer Meinung ist und mir was erklären will:
http://gartenbahn.doku4you.de/phpBB2/da ... haba00.bmp
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Beitragvon Thomas » 20.03.2011 00:32

Hallo Andy,

für Ein- und Ausfahrt reicht auch ein gemeinsamer Melder, da gleichzeitiges Ein- und Ausfahren nicht möglich ist.
Auch bei den Stumpfgleisen ist eine Überwachung sinnvoll, damit die dort abgestellten Züge von TC erfasst werden. Ansonsten müssen sie nach dem Einparken manuell dem Block zugewiesen werden.

Gruß
Thomas

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Beitragvon Andreas » 20.03.2011 00:54

Thomas hat geschrieben:Hallo Andy,

für Ein- und Ausfahrt reicht auch ein gemeinsamer Melder, da gleichzeitiges Ein- und Ausfahren nicht möglich ist.
Auch bei den Stumpfgleisen ist eine Überwachung sinnvoll, damit die dort abgestellten Züge von TC erfasst werden. Ansonsten müssen sie nach dem Einparken manuell dem Block zugewiesen werden.

Gruß
Thomas


Hallo Thomas,

:ch144

Das habe ich nicht bedacht, da hast Du Natürlich Recht!

:arrow: Im Ein- und Ausfahrbereich langt ein einziger Melder (Gelb);
:arrow: die Stumpfgleise erhalten je einen Melder damit man die dort abgestellten TW's nicht immer wieder Manuel eintragen muss
:arrow: Somit komme ich auf 15 Meldeabschnitte!
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Beitragvon Harald » 20.03.2011 10:27

Thomas hat geschrieben:Hallo Harald,

die Loks ließen sich manchmal nur in eine Richtung starten

das kann an den Regeln der Zugfahrt liegen. Dort kann festgelegt werden, in welcher Fahrtrichtung eine Zugfahrt gestartet werden darf.

Gruß
Thomas


Hallo Thomas,

es waren in diesem Fall Fahrten "Links" und "Rechts" definiert, diese haben aber nicht mit allen Loks in beiden Richtungen funktioniert.

Gruß
Harald

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Beitragvon Thomas » 20.03.2011 11:13

Hallo Harald,

Ursache für das Verhalten wird der Haken bei "Züge dürfen nur in aktueller Fahrtrichtung starten" sein:
Bild

Gruß
Thomas

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Beitragvon Harald » 20.03.2011 13:30

Hallo Thomas,

danke für den Tipp, ich habe mir schon so etwas ähnliches gedacht,
da ich bei einem Test festgestellt habe, dass nachdem ich eine Trak and Drop Fahrt in die gewünschte Richtung gefahren bin, das auch im Automaikmodus funktioniert hattte.

Gruß
Harald

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Anhalten

Beitragvon Andreas » 27.03.2011 20:35

Hi,
Nachem mein LocoBuffer mit dem Traincontroller komuniziert,
wird es ernst - ich muss die Gleise zersägen!

Deshalb will ich noch mal Fragen!

Meine Frage zielt auf die Halte-Blöcke hier rot angemalt:
Bild
Hab ich das Richtig kapiert:
Die Lok muss in so einen Abschnitt nicht vollständig reinfahren bzw. reinpassen,
sondern soll ab Anfang dieser Stellen von Kriechgeschwindigkeit auf Null runterbremsen;

- Reichen dafür 60cm aus?

Ich frage deswegen, weil ich Platz sparen möchte um möglichst Lange Züge (bedeutet bei mir ca. 3 Meter) einparken zu können, mehr als 60cm wird Eng.....
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Beitragvon Thomas » 27.03.2011 20:52

Hi Andy,

die Lok muss nicht in den Halteabschnitt passen. 60cm sollten gut reichen. Die Lok bremst ab der Bremsmarkierung, d.h. wenn sie den gelben Abschnitt erreicht, langsam auf die Kriechgeschwindigkeit ab. Beim Erreichen des Halteabschnitts bleibt sie dann stehen.

Gruß
Thomas

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Beitragvon Daniel » 28.03.2011 06:26

Hallo Andy,

in Ergänzung an das, was Thomas geschrieben hatte, kannst Du von einer Haltegenauigkeit +/-5cm ausgehen. D.h. wenn die erste zuverlässig stromerkennenden Achse im Halteabschnitt steht, muss noch soviel Lichtraumprofil nach vorne sein, dass die Weiche frei bleibt. 60cm passen da ganz gut. Um nicht zuviel sägen zu müssen, empfiehlt es sich, die Anordnung so zu machen:
Weiche -> 60cm-Gerade -> Bremsabschnitt.
In Deiner Außenrunde reichen bei EInrichtungsverkehr auch 30cm in der Mitte, also so:
Weiche - 60cm - Bremsabschnitt - 30cm - Bremsabschnitt - 30cm - Bremsabschnitt - Weiche.
Viele Grüße

Daniel

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Beitragvon Thomas » 28.03.2011 09:11

Hallo Andy,

d.h. wenn sie den gelben Abschnitt erreicht

ich meine natürlich den grünen Abschnitt.

Gruß
Thomas

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Impressionen aus dem Ofenwerk

Beitragvon Harald » 30.03.2011 08:32

Harald hat geschrieben:...
Andy und ich haben heute etwas mit der Software gespielt, sehr langsam
habe wir dabei auch Fortschritte gemacht.
...


Bild
... .die Anlage

Bild
. . . nachdenklich :-)

Gruß
Harald

Daniel
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Beitragvon Daniel » 30.03.2011 08:56

Hallo Ihr zwei,

Ihr macht das genau richtig. So kommt Ihr zum Ziel. Viel probieren auf einer übersichtlichen Testanlage. Dann erst die heimische Gartenbahn umgraben :D.
Sollten Fragen auftauchen, meldet Euch.

Die Software betreffend empfehle ich auch das Forum des Herstellers:
http://www.freiwald.com/forum
Viele Grüße



Daniel

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Es wird langsam Ernst!

Beitragvon Andreas » 10.04.2011 23:52

Hi "Auto" Bahner!

Ich hab alle meine Gleise im Keller noch mal rausgerissen
und durch tauschen so gut wie gar nicht sägen müssen alles ist noch fliegend verlegt;
Vorhin habe ich mich getraut das erste mal meine Anlage mit GBM einzuschalten :shock:
Ich darf das Modul nicht grillen - es gehört ja dem Harald
und der wird es bald zurück haben wollen, der Fritz sägt ja schon fleißig im Keller rum;

Ich musste Thomas noch ein paar mal Nerven,
wegen des exakten Anklemmens an die Zentrale,
aber Dank seiner Hilfe hab ich es endlich verstanden und es klappt auf Anhieb!
Zumindest die ersten 10 Gleis Stücke die ich bisher angeklemmt habe :dup1
werden beim durchfahren von den LED's richtig angezeigt - freu -

Jetzt habe ich keine Gleis Klemmen mehr :lol:
muss also die Gleise anbohren um Lötösen anschrauben zu können,
mühselig ernährt sich das Eichhörnchen!

Bin schon gespannt wie das Blöcke einrichten geht
den Gleisplan mit den Weichen hab ich schon mal erstellt...
....mal sehen wann's weiter geht!
Gruß Andy :D

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Der Rückmelder will nicht mitspielen!

Beitragvon Andreas » 14.04.2011 22:47

Hülfe!

Ich stecke fest!

Ich schaffe es nicht einen Rückmelder einzurichten! :hmm
Habe den Gleisplan erstellt und kann mit Freiwald die Weichen schalten!
(Kann auch eine Lok mit Freiwald fahren)
Der Locobuffer ist auch angeklemmt und wird von Feiwald erkannt,
(die beiden grünen LED's brennen am USB-Buffer)
Ich habe das Blücher Modul von Harald angeschlossen
und natürlich mit den Buskabeln verbunden,
die Reihenfolge wie ich die Bus-Kabel Stöpsel ist doch egal- oder??
Hauptsache alles ist am Bus:
USB-Modul + Blücher + Spannungsversorgung mit dem Stützkondensator !
Das selber gemachte Kabel habe ich mit einem Netzwerkkabeltester überprüft der meint 100% I.O.!
Außerdem scannt Freiwald beim Progammstart nach dem LocoNet und stellt die entsprechende Baudrate ein
und signialisiert mit einer Grünen LED (rechts unten) das Lokonet auch ok ist;

Am Blücher Modul brennen die beiden Rote LED's in der Mitte
und je nachdem welcher Gleisabschnitt belegt ist die entsprechende LED;

Ich habe nun eine Lok aufs Gleis damit Ausgang 1 belegt ist
jezt habe ich in Railroad einen Kontakt-Melder auf das Gleis gezogen
und will mit Eigenschaften diesen Einrichten,
dazu wähle ich Rückmelderadresse Scannen - Wähle das Digisystem LokoNet Allgemeiner Melder und starte den Scan,
der dauer ewig über 3700 (230/16) Adressen werden gescannt - aber er findet nix!
Bild
Wenn ich dabei den Bussstecker ziehe bricht er ab
also gehe ich davon aus das das LokoNet geht - das hier der Fehler nicht liegt!
Sonder vmtl. am Modul - aber........ ???

:hmm WAS kann ich nun tun?

Wir hatten beim Harald auch mal das Problem das die Rückmelder einfach nicht erkannt wurden,
da haben wir das Modul getauscht dann hat es gefunzt,
später haben wir das alte wieder genommen und es hat auch funktioniert!

Habt Ihr einen Tip für mich :?:
Gruß Andy :D

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Beitragvon Daniel » 14.04.2011 23:22

Hallo Andy,

flackert die rote LED am LocoBuffer, wenn einer der Ausgänge des Blücher-Melders seinen Zustand ändert?
Viele Grüße



Daniel

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Versuche

Beitragvon Andreas » 15.04.2011 14:57

Hi Daniel,
gerade mal getestet :ddow nein!

Es wechseln (am Blücher) nur die (16) Anzeige-LED's je nachdem wo ich die Lok hinfahre,

Die rote LED am Locobuffer macht keinerlei zukungen dabei!

Wenn ich das Buskabel am USB Buffer ziehe dann brennt nur eine grüne LED,
wenn ich das Buskabel wieder stecke:
blinkt einmal die Rote LED auf und dann brennen beide grünen LED's

hab ich doch was falsch angeklemmt???

:hmm
Gruß Andy :D

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Beitragvon Thomas » 15.04.2011 15:22

Hallo Andy,

du könnstest mal JMRI installieren. Da ist ein Loconet Monitor dabei, der alle Meldungen, die über das Loconet laufen, anzeigt. Wenn du als Zentrale Digitrax und dann LocoBuffer auswählst, findest du ihn unterm dem Menüeintrag Loconet. Evtl. wird da dann etwas angezeigt.
TC sollte nicht gleichzeitig laufen.

Gruß
Thomas

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Beitragvon Daniel » 15.04.2011 15:24

Hallo Andy,

dann kommt keine Information vom Rückmelder an den LocoBuffer. Dass die rote LED einmal aufblitzt, ist schon einmal ein gutes Zeichen. Die eine grüne LED bedeutet, dass die USB-Verbindung passt, die zweite, dass die LocoNet-Stromversorgung da ist.
Ist das ein Interface von Harald oder ein ganz neu gekauftes? Falls neu gekauft, musst Du den LocoBuffer noch auf Betrieb ohne Zentrale einstellen.
Falls von Harald, prüfe nochmals, ob die Verbindungskabel zwischen Rückmelder und GBM richtig verbunden sind (kein Dreher im Telefonkabel).
Viele Grüße



Daniel

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LocoBuffer USB Interface einstellen

Beitragvon Andreas » 15.04.2011 18:25

Daniel hat geschrieben:Hallo Andy,

dann kommt keine Information vom Rückmelder an den LocoBuffer. Dass die rote LED einmal aufblitzt, ist schon einmal ein gutes Zeichen. Die eine grüne LED bedeutet, dass die USB-Verbindung passt, die zweite, dass die LocoNet-Stromversorgung da ist.
Ist das ein Interface von Harald oder ein ganz neu gekauftes? Falls neu gekauft, musst Du den LocoBuffer noch auf Betrieb ohne Zentrale einstellen.
Falls von Harald, prüfe nochmals, ob die Verbindungskabel zwischen Rückmelder und GBM richtig verbunden sind (kein Dreher im Telefonkabel).


:arrow: Ist das ein Interface von Harald oder ein ganz neu gekauftes?
:arrow: Falls neu gekauft, musst Du den LocoBuffer noch auf Betrieb ohne Zentrale einstellen.


Neu noch nicht gemacht :!:
Wie muss ich das machen :?:
Gruß Andy :D

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Beitragvon Thomas » 15.04.2011 18:29

Hallo Andy,

du musst einen Jumper stecken, siehe hier in Abschnitt 1.2.
Bei der Zimo Zentrale sind Jumper dabei, die passen auch für den Locobuffer.

Gruß
Thomas

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Jawohl das war der Fehler!

Beitragvon Andreas » 15.04.2011 18:47

:ch024

Super! Das wars!

Ich hätte nie gedacht das ich mich mal darüber freuen kann,
dass wenn ich mit einer Lok im Keller spazieren fahre
kleine rote Punkte auf dem Monitor die Farbe von dunkelrot auf hellrot ändern!

:ch023 Danke !!
Gruß Andy :D

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Technishe Frage - Kabel / Querschnitte

Beitragvon Andreas » 16.04.2011 09:17

Hallo Daniel + Thomas,
ich hab mal ne Frage zu den verwendeten Kabeln für die Rückmelder!

In der Anleitung (Blücher) steht der schlaue Satz:
"Meiden sie unnötig lange und verdrillte Kabel!"
"Bauen Sie die Module nicht in ein Rack"

Ok immer nur ein Modul in ein Häuschen - nicht stapeln - das geht schon.
Aber - Was für Kabel verwendet Ihr draußen?
ich könnte mir vorstellen das Draht besser als Litze ist!
und welcher Querchnitt reicht ?
(denn ich muss mir für draußen ca. 500 Meter Kabel für draußen kaufen)

Beobachtung:
Ich hab ettliche Meter 0,75er Litze aus meinem alten Bahnhof ausgebuddelt, die waren ein paar Jahre in der Erde im Freien;
die einzelnen Drähte der Litze waren / sind innen (egal an welcher Stelle ich durchschneide
angelaufen und oxidiert, so wie Kupfer halt im Freien nach einiger Zeit ausschaut.
Der einzelne Draht ist zwar innen schon noch Kupfer schaut aber eigentlich nur noch schwarz aus!
Ich vermute Draht wird zwar außen herum mit der Zeit auch anlaufen aber im Kern bleibt er natürlich blank.
Daher meine Überlegeung ob es für Rückmeldekabel nicht wirklich besser ist auf Draht zu setzten!

Was verbaut Ihr?
Gruß Andy :D

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Beitragvon Daniel » 16.04.2011 09:41

Hallo Andy,

von der Theorie weiß ich nichts, aber ich berichte aus der Praxis. Seit Jahren setze ich draußen Litze ein. Ohne nennenswerten Stromabfall trotz der von Dir beschriebenen Oxidation.
Draht scheidet für mich aus, da er mir viel zu starr ist. Zwischen 1,5mm² Litze (Lautsprecherkabel) und 1,5mm² Draht ist in der Flexibilität und damit der Handhabung ein himmelweiter Unterschied. Zudem hätte ich Bedenken, ob es nicht zu einem Drahtbruch bei zu starker Krümmung im Laufe der Jahre kommen könnte.

Bzgl. der Verdrahtung haben sich bei mir über die Zeit folgende Querschnitte bewährt:

- LocoNet-Bus: Normales 6-adriges Telefonkabel. Funktioniert bei mmir auch über bis zu 100m
- Versorgung der GBM (U und M): 1,5mm²-Lautsprecher-Kabel. Der GBM braucht etwa 100mA. Notfalls kann man aus dieser Spannungsquelle dann auch noch die Beleuchtung abzweigen. Achtung Lautsprecherkabel: Es gibt eine Sorte, da lässt sich die Zwillingslitze nicht sauber trennen. Es wird dabei die Isolierung eines Leiters beschädigt. Bei Pollin hatte ich immer Glück, bei Ebay bin ich einmal hereingefallen.
- DCC am GBM (B1/B2 und M): So dick wie möglich. 10mm²-Lautsprecher-Kabel sind nicht verkehrt. Erst direkt vor der Klemme auf 1,5mm² verringern. B1/B2 und M sind ja jeweils zweimal vorhanden. Somit kann man mit 2x1,5mm² in den GBM einspeisen.
- GBM zum Gleis: 1,5mm² reichen vollkommen. An wiederholte Einspeisung auch des Rückleiters (B1/B2 an durchgehende Schiene) denken.

Die Kabelkosten sind nicht zu vernachlässigen. Bei mir sind es mittlerweile ca. 10km, die verlegt sind. Aber lieber ein hochwertiges teueres Kabel dauerhaft verlegen, als ein billiges, das wir nach 5 Jahren austauschen müssen.

NB: Die Lautsprecherkabelisolierung mag kein UV-Licht. Nach Monaten bleicht es aus, nach Jahren wird es brüchig. Daher die Kabel lichtgeschützt verlegen.
Viele Grüße



Daniel