Beleuchtung für Personenwagen

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Ralf
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Beitrag von Ralf » 12.01.2010 22:47

Hallo zusammen,

jetzt muss ich meinen Senf auch noch dazugeben.
Die Hübsch Lichtleisten sind wirklich hübsch Idea
Ich hab auch einige verbaut.....
Ich auch. Aber da lebt keine mehr.
die können ja z.B. sogar flackern (Leuchtstoffröhren beim start o.ä.) simulieren,
oder wenn man sie in einem Abteilwagen verbaut "zufällig" Abteile ein und ausschalten;
Bei mir können die gar nichts mehr. Die flackern noch nicht einmal mehr. Null.
Einzig der Stromverbrauch ist nervig!
Das kann ich so nicht sagen. Bei mir verbrauchen die gar keinen Strom mehr.
Bei Verwendung von den Leisten muss man wohl oder übel 4 Stromabnehmer-Achsen pro Waggon montieren.....


Ich denke, das hilft auch nicht mehr.

So ein Mist. Jetzt muss ich alle 4 Personenwagen wieder umbauen und mit neuen Lichtleisten versehen. :ch044
Beste Grüße

Ralf

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Harald
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Defekte Lichtleisten?

Beitrag von Harald » 13.01.2010 08:19

Hallo Ralf,

das ist schon komisch, wenn mehrere Lichtleisten gleichzeitig nicht mehr funktionieren!
Hast Du schon getestet ob Du etwas programmieren oder auslesen kannst?

Sind die alle gleichzeitig ausgefallen?
Hast Du schon A.Huebsch kontaktiert?

Gruß
Harald

Oliver
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Beitrag von Oliver » 13.01.2010 08:33

Servus!
Welche Schienenspannung (stabil)? Mehr als 24Volt vertragen die nicht ...
Und das ist eigentlich schon an der Grenze.

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Harald
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Beitrag von Harald » 13.01.2010 13:04

Hallo Oliver,

Ralf fährt mit Zimo!

Alle Zimobesitzer vom Stammtisch fahren mit einer Spannung knapp unter 20V.

Gruß
Harald

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Beitrag von Oliver » 13.01.2010 13:41

Servus!
Dann sollte das kein Problem sein - ich fahre auch mit 19-20 Volt und meine Lichtplatinen halten ...
Mir fällt nur noch eventuelle Feuchtigkeitsprobleme ein.
Ich habe da schon so manchen ZIMO MX82 geschossen.
Bis ich sie jetzt 2x im Schrumpfschlauch einpacke und mit Heißkleber versiegle....
Seit einiger Zeit verwende ich "Plastikspray" zum Versiegeln der Decoder (ohne Schrumpfschlauch) - dann noch wegen der mechanischen Robustheit einen Schrumpfschlauch drüber und passt.

Ich würde die Lichtplatinen einmal direkt ans Programmiergleis hängen (nicht über Rüder und Schleifer, sondern wirklich direkt mit Kabel) und dann sieht man ja eh gleich, ob die Dinger ansprechbar sind ..

Weil gerade Fasching ist:
Das müssen die Schwarzlichtleisten im ECO-Mode sein.
Zeichnen sich durch Dunkelheit und 0-Energieverbrauch aus! :ch142

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Ralf
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Beitrag von Ralf » 13.01.2010 15:39

Hallo zusammen,

die Dinger habe ich gedanklich schon abgeschrieben. Die sind von meinem damaligen Händler erworben.
Der hatte sie auch schon in der Kur, da geht nix mehr. Aber wie Harald schon sagte:
Ich fahre ZIMO (19,2 Volt) mit dem originalen Trafo. Wenn sie das nicht vertragen, sind sie bei mir falsch.

A.H. habe ich nicht kontaktiert, weil ich die Teile gedanklich abgeschrieben habe und plane durch einfache
Lichtleisten, wie sie Andreas vorgestellt hat, auszutauschen. Da kann dann nicht mehr viel passieren.

Feuchtigkeit? Keine Ahnung, was damit gemeint ist. Das Wagenmaterial liegt das ganze Jahr im Karton, wird zwei- oder dreimal
ausgepackt und gefahren, dann kommt das Zeugs wieder in die Kiste. Wenn es das nicht
aushält, dann passt es auch nicht zu mir. Es kann natürlich sein, dass es im jeweiligen Fahrbetrieb
auch mal feucht auf den Schienen ist.
Beste Grüße

Ralf

Oliver
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Beitrag von Oliver » 14.01.2010 07:27

Servus!

Die Lichtleisten würde ich noch nicht "abschreiben", denn als "normale" Lichtleiste, ohne Decoder kann man sie immer noch einsetzen ... muss man halt nur den Decoderteil (falls der wirklich hinüber ist) überbrücken.

Die Dinger halten die 20 Volt aus - tun sie bei mir ja auch. Nur bei 24 Volt wird es eng und manche Systeme haben ja keine stabil Schinenspannung ... (wie Roco und auch Massotbesitzer schon teilweise leidvoll erfahren mussten - bei denen ist aber auch schon sonst so mancher Decoder "abgeraucht"):

Mit Feuchtigkeit meine ich, dass man unbehandelte elektronischen Bauteile (Prints ..) halt zb. nicht unbedingt über Nacht bei Regen im Freien lassen sollte ... (auch nicht, wenn sie in einem Waggon verbaut sind). Dies dürfte bei Dir aber eh nicht der Fall sein, also scheidet das aus.

Egal, Du wirst schon das für Dich Richtige machen ;)

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Andreas
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Neue Lichtleiste

Beitrag von Andreas » 02.03.2010 18:57

Hi :gsn:

ich hab mir ein Muster von Hufing Tronic gekauft:
Bild

Im Online-Shop steht:
"Ein Kondensator als Flackerschutz läßt sich problemlos an den vorhandenen Lötpads der Platine anschließen."


Ich kann da keine Lötpads erkennen!
Hat da einer von unseren Elektrikern einen Vorschlag oder eine Idee?
Ich habe Hufing per Mail um Hilfe gebeten aber leider noch keine Antwort erhalten!

Zur Info: Gekostet hat das Leistchen hat 6,80 € und der Elko 0,75 €
Gruß Andy :D

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Uwe
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Beitrag von Uwe » 02.03.2010 19:12

Hallo Harald,

in der Anleitung steht
LED Waggonbeleuchtung bestückt mit 7 hellen breitflächig strahlenden warmweißen SMD LEDs.
Ideal zur Beleuchtung mittlerer und großer Personenwagen.
Durch die speziellen SMD LEDs mit großem Abstrahlwinkel sehr gleichmäßiges glühbirnen ähnliches Licht.
Abmessung der Beleuchtungsplatine: 230mm x 7,5mm.
Der Anschluß erfolgt an maximal 24 Volt Digitalstrom oder analoge Stromversorgung (Impulsfest beim Umschalten, z.B. Wechselstrombahnen)
Ein Kondensator als Flackerschutz läßt sich problemlos an den vorhandenen Lötpads der Platine anschließen.
Die Platine wird anschlußfertig geliefert und ist bereits mit Anschlusskabeln versehen.
Die stufenlose Helligkeitseinstellung wird über ein Regler auf der Platine vorgenommen.

Der Stromverbrauch ist abhängig von der eingestellten Helligkeit: 8,5mA (min.) 52mA (max.)
Wie kann man hier eigentlich die Helligkeit einstellen :?:
Ich würde den Kondensator hinter den Regler anlöten, hierbei aber unbedingt auf die Polarität achten :!: wenn es ein Elko ist fliegt der dir sonst um die Ohren :jump2 :wink: Mess einfach vorher mit einem Mulitmeter die Spannung.
Viele Grüße
Uwe (Frankenwaldbahner)

Bild

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Hufing Lichtleisten

Beitrag von Andreas » 02.03.2010 20:11

Hi Uwe,
heiß zwar nicht Harald bedanke mich aber trotzdem für deine Bemühungen
mal a bisserl größer:
Bild
Das Dingens da ist ein Drehpoti (Pfeil) !
Gerade getestet, die Lichtstärke ist da wirklich verstellbar!!

Und nach ganauem linsen hab ich da ein + und - entdeckt (Kreis)

Ich habe den Elko nun einfach aufgelötet! Geht!
Sprich man kann einfach eins von den rechten 4 Lötpads-Paaren wählen!

Bei dieser 100mm Leiste mit 4 LED's ist ein Elko mit 470uF dabei
der schafft aber nur 2-3 Sekunden Stromausfall
Ich glaube ich nehm da doch Goldcaps dazu.......
Werde nun das Ding mal schnell in einen Waggon zum testen einbauen.
Gruß Andy :D

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Beitrag von Uwe » 02.03.2010 21:18

Hallo Andy und Harald,

danke :D bei genauerem hinsehen :look: hätte ich das Poti ja noch sehen können aber (+) und (-) :shock:

Die Lichtleisten sind für diesen Preis eigentlich nicht schlecht :dup2 da ist selber zusammenlöten plus Material für Festspannungsregler usw. fast nicht machbar :ddow

Danke frür den TIP :D
Viele Grüße
Uwe (Frankenwaldbahner)

Bild

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 07.09.2010 15:18

Hallo zusammen,

heute habe ich meine Salonwagen (30650) auf LED-Beleuchtung umgerüstet.
An der Elektronik habe ich nichts verändert. Die zur Verfügung stehende Spannung beträgt etwas über 8 Volt. Es gibt insgesamt vier LEDs, die sich in die vorhandenen Fassungen stecken lassen. Je zwei LEDs sind in Reihe geschaltet. Außerdem ist noch ein Widerstand erforderlich. Hier habe ich 50 Ohm genommen.
Die Lichtplatine habe ich dann etwas überarbeitet:

Bild

Bild

Und hier das Ergebnis:

Bild

Bild
Links mit LEDs, rechts mit Originalbeleuchtung. Leider ist die etwas bessere Kamera derzeit verreist.
Die warmweißen LEDs kommen nicht ganz an die Lämpchen ran, sie haben einen leichten Gelbstich. Aber das fällt wahrscheinlich nur im direkten Vergleich auf.
Der Stromverbrauch lag vor dem Umbau bei 0,18A, danach bei 0,04A. (Abgelesen am MX31)

Gruß
Thomas

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 07.09.2010 19:25

Thomas hat geschrieben:Hallo zusammen,

heute habe ich meine Salonwagen (30650) auf LED-Beleuchtung umgerüstet.
An der Elektronik habe ich nichts verändert. Die zur Verfügung stehende Spannung beträgt etwas über 8 Volt. Es gibt insgesamt vier LEDs, die sich in die vorhandenen Fassungen stecken lassen. Je zwei LEDs sind in Reihe geschaltet. Außerdem ist noch ein Widerstand erforderlich. Hier habe ich 50 Ohm genommen.
.......................................................................
Der Stromverbrauch lag vor dem Umbau bei 0,18A, danach bei 0,04A. (Abgelesen am MX31)
Gruß
Thomas
Hi Thomas :hmm
alles selber gebastelt? oder irgendwelche Lichtleisten gekauft?
An welcher Elektronik hast du nichts verändert?
Das wichtigste - der Puffer - hast du das was eingebaut???
Gruß Andy :D

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 07.09.2010 19:36

Hallo Andy,

das ganze 4-achsige RhB-Zeugs wird mit eingebauter Beleuchtung geliefert.
Ich habe einfach die vorhandene Platine bearbeitet (für die Serienschaltung der LEDs angepasst) und die Lämpchen durch LEDs ersetzt.
Die im Wagenboden eingebaute LGB-Elektronik verwende ich weiter. Hier soll noch ein Kondensator angeschlossen werden. Also gepuffert ist im Moment noch nichts, kommt aber noch.

Gruß
Thomas

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Harald
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Noch eine Beleuchtungsversion

Beitrag von Harald » 07.09.2010 21:32

Hallo Stammtisch,

letzte Woche habe ich einen Wagen geöffnet, den ich schon vor längerem gebraucht und schon mit Licht gekauft habe.
Die Beleuchtung ist wie folgt aufgebaut:
Bild

:arrow: Eine Lochrasterplatine mit durchgehenden Leiterbahnen.
:arrow: Original LGB 24V Glühbirnen
:arrow: Steckbuchsen für die Birnen
:arrow: MX680 Funktionsdekoder von Zimo

Bild
Der Dekoder ermöglicht das Schalten von jeweils 3 Lampen getrennt . . .

Bild
. . . oder zusammen.

Das Licht gefällt mir, gepuffert ist das Teil noch nicht.
Die Kosten habe ich noch nicht berechnet.

Gruß
Harald

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 07.09.2010 22:41

Hallo Harald,
...gepuffert ist das Teil noch nicht
diese Variante der Beleuchtung lässt sich nicht richtig puffern. Der Kondensator wird hier ziemlich genau auf die Betriebsspannung der Lampe geladen. Wenn der Kontakt zur Schiene weg ist, entlädt er sich und dabei sinkt die Spannung und mit ihr auch die Helligkeit der Lampen. Die Lampen gehen zwar nicht aus, können aber trotzdem flackern.

Gruß
Thomas

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Nur so

Beitrag von Andreas » 07.09.2010 23:04

Thomas)
Danke für die Erklärung zu deinem RHB Waggon :idea:
Den Stromverbrauch hast du ja schon mächtig gedrosselt!

Harald)
die 24V Lampen brauchen doch viel Saft!
Ich finde einen Decoder im Waggon inzwischen für Überflüssig
a) braucht viel Saft
b) und kann nur mit viel Aufwand gepuffert werden.....

Ich hab doch die tollen Hübsch Lichtleisten bei mir funktionieren sie noch tadellos :D
die können die Lampen schalten das dir schwindelig wird
dimmen, blinken, flackern, nur einige brennen, oder gar zufällig, usw. usw.
Das geht aber nur im Stand!
Sobald ich fahre flackern die ganz von selber - trotz Monsterpuffer!
Und warum? Nur weil der Sch :silence Decoder auf der Lichtleiste so viel Saft braucht!
Und die Praxis hat gezeigt:
Ich schalte das Licht nur "ein" - und im Magazin dann wieder "aus"

Zu Zeit verbaue ich nur LED-Leisten mit einem kleinen Goldcap - ganz ohne Schalter.
Die brauchen so wenig Saft die kann man gleich immer brennen lassen!
Und der eine Goldi puffert die LED's sehr lang!
Nie wieder Flackern - und keine Funken an den Reifen.......
Gruß Andy :D

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Beitrag von Oliver » 08.09.2010 07:32

Servus Andreas!

Das ein Decoder "viel Saft" braucht und schwer zu puffern wäre, ist übrigens ein Märchen!

Das er im Grunde nicht nötig ist, weil man normalerweise das Licht einmal einschaltet und das wars, ist eine andere Geschichte.

Die Hübsch-Lichtleisten flackern aus einem anderen Grund - einfach weil deren Konzept des konstanten STROMS nicht ganz glücklich ist.

Wenn man einen normalen Spannungsstabi (zb. 9Volt) mit Pufferelko versieht und die LEDs über einen Schaltdecoder damit versorgt (also immer 4 LEDs in Serie), gibt es kein Flackern mehr (oder so gut wie keins). Der Decoder sollte natürlich auch noch einen kleinen Puffer haben (da die LEDs ja direkt von der Schiene über den Stabi versorgt werden, ist es dem Decoder egal wie hoch die Ströme sind ... er muss sie ja nicht versorgen ;) daher genügt für den Decocer auch ein kleiner Pufferelko - den Großen hat ja eh der Stabi bekommen).

Unterm Strich heist das, dass die Variante mit einem extra Schaltdecoder weniger bis nicht flackert, im Gegensatz zu den Lichtleisten mit Konstantstromversorgung.

Horst
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Beitrag von Horst » 08.09.2010 09:34

Hallo Thomas,

bitte gib mir Bescheid, wenn du eine Gepufferte Variante fertig hast.
Die Discobeleuchtung in meinen Pullmännern regt mich auch schon lange auf!
Gruß Horst

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 08.09.2010 12:07

Hallo Horst,

bitte schön:
Bild

Ich habe den Kondensator an den Gleichrichter der LGB Elektronik angeschlossen. Das "Gehäuse" der Elektronik reicht fast über den ganzen Wagenboden. Darin lassen sich die Drähte verstecken.

Bild

Verbaut ist ein 22.000uF Kondensator mit Ladewiderstand und Diode. Die LEDs leuchten damit ungefähr 4 Sekunden mit gleichbleibender Helligkeit. Das sollte eigentlich reichen. Ggf. werde ich noch einen zweiten Kondensator nehmen.

Gruß
Thomas

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Beleuchtung für Personenwagen

Beitrag von Gastbeitrag » 08.09.2010 17:47

Hallo

es wundert mich etwas das Ihr mit den Pullmanwagen solche Probleme mit dem Flackern habt!

Diese Wagen habe ich zwar leider nicht, aber mehrere lange DB-Wagen, diese habe ich auf LED Betrieb umgestellt, keine Pufferung eingebaut und da ist überhaupt kein Flackern!

Bei diesen Wagen habe ich auch die 5V Technik drin gelassen und die LEDs (12Stück) alle parallel mit einem einzigen 180Ohm 1 Watt Widerstand angeschlossen! Jetzt bitte nicht gleich los wettern, ich weiß das man so eigentlich keine LEDs anschließt, denn eigentlich sollte jede LED bei parallel ihren eigenen Widerstand haben!

Bild von der Lichtleiste: [img]http://www.spassbahn.de/attachment.php?id=30424

in den roten Kreisen waren zuvor die Glühbirnen eingesetzt!

Der Strombedarf war mit Glühbirnen (7 Stück) 0,5A je Wagen! Nach dem Umbau werden nur noch 0,02A laut dem Zimoregler benötigt.

Einer der Wagen hat noch zusätzlich eine Schlussbeleuchtung eingebaut bekommen, da habe ich die LEDs etwas zurecht schleifen müssen damit sie in die schmale Lücke passten! Die roten LEDs sind in Reihe geschaltet und mit einem 150 Ohm Widerstand vorgeschaltet. Dieser Wagen benötigt 0,03A ! So benötige ich inzwischen statt 2A für die 4 Wagen die habe jetzt nur noch gut 0,1A :-)))

http://www.spassbahn.de/attachment.php?id=30425

Hier mal zwei Links zu Filmen von mir:

Der erste zeigt den Vergleich der Innenbeleuchtung der großen DB Wagen. 2 sind noch mit der Werksbeleuchtung ausgestattet und die beiden anderen sind auf LED-Beleuchtung umgerüstet!

http://www.youtube.com/watch?v=Ucxy5E4Ye-E

Hier sind nun alle 4 Wagen umgerüstet!

http://www.youtube.com/watch?v=rbrrq7fr3OU




Hingegen musste ich bei meinen HSB Wagen wo ich Eigenbau LED-Leisten eingebaut habe Puffer einbauen da die Wagen Flackerten!

Da habe ich die 6 P4-LEDs in Reihe geschaltet einen 680Ohm Widerstand vorgeschaltet (damit es nicht zu hell ist, denn bei 24V hätte ein 380Ohm Widerstand gereicht) und das ganze an einen zusammen gelötet Brückengleichrichter gehangen. In dieser Bauweise flackerten die Wagen genauso wie im Glühbirnen Betrieb! Also habe ich da noch nachträglich einen 2700µF 35V Kondensator zwischen geschaltet, so gibt es bei den Wagen kein Flackern mehr und das Licht leuchtet noch knapp über eine Minute nach, wobei nur die ersten Sekunden mit gleicher Helligkeit.

http://www.spassbahn.de/attachment.php?id=19092



Wenn das nun so vergleiche scheint es doch auch ein Gewichtsproblem zu sein!

Die HSB Wagen wiegen mit Kugellager Achsen, Figuren und der Beleuchtung keine 1,5kg, hingegen der lange DB Wagen wiegt im Original schon fast 3,5kg, nach meinen Umbau auf LEDs wiegt er nur noch knappe 3,3kg!

Da wäre doch mal die Frage was wiegen Eure Pullmänner?

Vielleicht sollte man einfach die Wagen auch mal mit etwas Gewicht aufrüsten! Wäre doch mal einen Versuch wert! Leider sind meine Gewichte zur Zeit aus :-( !


Viele Grüße

Stefan

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 08.09.2010 18:49

Hallo Stefan,

das Gewicht der Wagen kenne ich nicht. Ehrlich gesagt halte ich Zusatzgewichte auch nicht für den geeigneten Lösungsansatz. Wenn der Kontakt wirklich einmal weg ist, helfen die auch nicht, der Kondensator dagegen schon.

Gruß
Thomas

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 08.09.2010 22:45

Hallo Stefan,

hab mal ne Frage:
wieviele Stromabnehmer-Achsen haben denn die langen DB Waggons?
Gruß Andy :D

Stell Dir vor es geht und keiner kriegt´s hin.

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Thomas
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Beitrag von Thomas » 09.09.2010 12:11

Hallo zusammen,

mittlerweile habe ich auch einen Einheitswagen umgebaut, hergestellt etwa 1998. Hier findet man eine andere Elektronik:

Bild
Der graue Draht ist an Minus, der weiße an Plus angeschlossen. Die Drähte lassen sich auch hier einfach im Unterboden verlegen.

Bild
Eine Bohrung ist bereits vorhanden. Der Kondensator liegt zwischen den Türen. Hier ist er von außen am wenigsten zu sehen.
Kapazität ist auch hier 22.000uF. Allerdings leuchten die LEDs ungefähr doppelt so lange wie bei den Salonwagen, d.h. die neuere Elektronik produziert weniger Verluste.

Gruß
Thomas

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Beitrag von Gastbeitrag » 09.09.2010 23:51

Andreas hat geschrieben:Hallo Stefan,

hab mal ne Frage:
wieviele Stromabnehmer-Achsen haben denn die langen DB Waggons?
Hallo Andy,


ich habe unter den langen DB Wagen 4 Kugellager Achsen, wie auch unter den HSB Wagen!

Trotzdem Flackerten die HSB Wagen ohne Speicherpuffer.



Gruß
Stefan

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