Punkt- vs. Strommelder

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Daniel
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Punkt- vs. Strommelder

Beitrag von Daniel »

Liebe Stammtischler,

in einem anderen Beitrag verwies Andy darauf, dass es zahlreiche Gartenbahner mit Automatiksteuerung über Reed-Kontakte gibt.

Einige andere setzen Stromfühler ein.

Das ist ein Stück weit Glaubenssache. Es gibt nur ein gutes System, das eigene.

Ich selbst fahre seit Jahren erfolgreich mit Strommessern. Voraussetzung: Diese müssen in der Empfindlichkeit in weitem Rahmen einstellbar sein und sich leicht verändern lassen.

Für Stellpulte verwende ich auch klassische Kontaktrückmelder. Dabei stelle ich jedoch Fehlbelegtmeldungen durch Feuchtigkeit fest. Fazit für mich: Auch Kontaktrückmelder müssen in der Empfindlichkeit einstellbar sein, um bei jeder Witterung zuverlässig fahren zu können.
Viele Grüße

Daniel
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Andreas
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Re: Punkt- vs. Strommelder

Beitrag von Andreas »

Moin :tach
Hallo Daniel ich weis du hast schon sehr viel Sachen im Garten ausprobiert und verworfen,
oder für nicht zuverlässig erklärt und entsorgt.
Ich bin ja nun wahrlich kein Digital Durchblicker (nur ein Nachmacher)
und bin auch nicht auf der Suche nach Neuerungen in der Rückmelderei.

"Unser" verwendetes Stromfühlersystem (oder auch die Punkt-Kontaktmelder)
sind ja eigentlich immer am Raten und nur durch logisches Kombinieren in der Lage die Züge Exakt Zu Melden:
Zug A war in Abschnitt1, der Abschnitt1 wurde frei und Abschnitt2 belegt also muss der Zug A jetzt in 2 sein....
Es ist für mich immer noch erstaunlich wie gut das live (bei uns mit TC) funktioniert....

Ich verstehe aber nicht warum bei der Rückmeldung nicht auf eine "Echte Rückmeldung vom Decoder" gesetzt wird?
Ich glaube "RailCom" ist doch sowas?
Lok aufsetzen und das Modul (System) erkennt sofort welche Lok in welchem Abschnitt ist.
Da könnten dann ja theoretisch sogar mehrere Fahrzeuge in einem Abschnitt / Block sein.
Und die Feuchtigkeit sollte da dann auch keine so große Rolle mehr spielen.

In der Aktuellen GabaProfi wurden RailCom fähige LoDi Gleisbelegtmeldemodule vorgestellt.
Warum aber auch die eine einstellbare Empfindlichkeit haben (einen Regenmodus) erschließt sich mir nicht.....

Warum wird RailCom in der Gartenbahnerei nicht verwendet?
die Zimodecoder können das doch schon einige Jahre - ist das auch zu störanfällig?
Oder gibt's das nur am Papier?

:digi
Gruß Andy :D

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Thomas
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Re: Punkt- vs. Strommelder

Beitrag von Thomas »

Hallo Andy,

mehrere Loks/Züge im selben Block funktionieren auch ohne Railcom. Entscheidend für TC ist, dass es für den neu in den Block eingefahrenen Zug einen Melder und damit verbundene Halte- und Bremsmarkierungen gibt. Dieser Melder darf nicht durch den bereits im Block stehenden Zug dauerhaft ausgelöst sein.
Wie du richtig schreibst, funktioniert der normale Betrieb auch ohne Railcom problemlos. Aus meiner Sicht bringt es einen Mehrwert nur dann, wenn ich aus einem manuell bedienten Anlagenteil in einen automatisch betriebenen Teil wechseln möchte. Das könnte man dann automatisieren.
Aber ich brauche dafür geeignete Decoder, Rückmelder und die passende Software. Einfache Widerstandsachsen zu Erkennung verlorener Wagen gehen auch nicht mehr, da muss überall ein Gleichrichter vorgeschaltet werden.
Gruß
Thomas
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